Müssen alle Kosten dargelegt werden?

2.8.2007 – Muss eigentlich jeder der etwas verkauft auch ausweisen was er verdient? Nein!

Aber der Versicherungs-Außendienst, der auch noch eine hohe Ausgabenquote hat, der soll sich jetzt vor dem Kunden ausziehen. Stellen Sie sich mal vor, der Bäcker müsste das auch tun, er würde wahrscheinlich Umsatzeinbußen von bis zu vierzig Prozent in Kauf nehmen müssen.

Aber mal bei der Branche geblieben; müssen die Banken dass auch machen? Werden auch Fonds so wiedergegeben, was ist mit dem Geschäft der Banken, die Ihre Mitarbeiter mittlerweile nach Versicherungsvertragsabschlüssen und Analyse bewerten und im Vergleich zu den Versicherungen den Vorteil haben, da der Kunde ein Konto hat.

Offiziell dürfen die Daten nicht übermittelt werden, aber ich weiß aus Erfahrung und von Mitarbeitern der entsprechenden Organisationen, dass diese Daten weitergegeben werden. Das nennt man Verkettung und ist verboten, aber da ist es wie in der Gesundheitsreform, wo der Staat seine Hand drauf hat, ist es erlaubt und allen anderen ist es verboten.

Ich wünsche all denen, die diese Gesetzte entwerfen nur ein Jahr im Versicherungsbereich, damit jeder mal weiß, was das heißt. Die schwarzen Schafe der Branche kann man auch anders beseitigen. Die EUV wird auch nichts nützen und Schlupflöcher gibt es mehr als genug.

Noch eine Anmerkung zum Schluss:

„Kapitallebensversicherungen wurden so kaputt geredet, dass jeder nur noch nach unsicheren und teuren Fonds fragt". Warum müssen die Ihre Kosten dem Kunden nicht darlegen und dem Kunden sagen, dass Sie je nach Anstellungsart entsprechend Provision erhalten, und warum muss ein Marktführer sich mit einem Hinterbänkler vergleichen?

Viele Fragen keine Antworten wie immer in Deutschland. Einer schreit und sofort muss ein Gesetz herbei an dem keiner weiß, was heraus kommt. (Gesundheitsreform, Rentenreform.....).

Carsten Rohlfs

Carokonzept@t-online.de

zum Artikel: „Justizministerium stellt VVG-InfoV auf den Prüfstand”.

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