29.4.2026 – Die Interessen der privaten Krankenversicherung (PKV) in Ehren. Aber wir reden hier von Gutverdienern, bei denen sich die Situation wie folgt darstellt: Diejenigen, die in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bleiben, bezahlen für den Teil über der Bemessungsgrenze null Euro Beitrag und sind meistens auch noch gesundheitlich angeschlagen und verursachen Kosten.
Der andere Teil der Gutverdiener ist in der Regel fit und entsolidarisiert sich durch den Wechsel in die PKV. Das heißt, gerade diejenigen, die die GKV jetzt braucht, gehen.
Man muss doch endlich einmal die Fakten sehen. Alle reden von gemeinsam anpacken. Jeder soll mehr und länger arbeiten. Man will für einen Krankheitstag keinen Lohn bezahlen. Leistungskürzungen hier, Streichungen dort.
Und so geht es gerade weiter, während durch eine so gut wie schmerzlose Maßnahme Milliarden an Einnahmen generiert werden könnten und wir den ganzen Einsparungsunsinn, der gerade den Niedrig- und Durchschnittsverdienern am meisten weh tut, überhaupt nicht brauchen.
Es kann nur eine Solidargemeinschaft geben und nicht mehrere parallel, so wie das aktuell im Gesundheitssystem bei uns wie in keinem anderen Land der Fall ist.
Heinz Vollmer
zum Artikel: Bundesregierung plant Extraanhebung der GKV-Pflichtgrenze




