11.2.2009 – An der Kfz-Sparte lässt sich gut erkennen, dass die Versicherer mit genauso viel oder wenig Intelligenz geschlagen sind wie die für die Finanzkrise verantwortlichen Banker.
Obwohl die Verantwortlichen genau wissen, dass das Kraftfahrt-Geschäft defizitär verläuft, läuten Sie alljährlich in schöner Regelmäßigkeit eine neue Preisrunde ein. Die Verwaltung und Betreuung eines originären Kfz- Vertrages ist für den Außendienst schon jetzt so teuer, dass man bereits Geld drauflegt, bevor man den Antrag ausgefüllt – und wehe, der Kunde meldet dann noch einen Schaden.
Die eigentlich einfache Kraftfahrt-Sparte wurde im Laufe der vergangenen Jahre in einem Maße verkompliziert wie man es sonst nur vom Fiskus kennt. Zu dumm, dass die Verantwortlichen offensichtlich keinen blassen Dunst davon haben, wie viel Bürokratie die Kfz-Sparte bereits verkraften muss.
Selbst schuld, wer als Außendienstler das Spielchen mitmacht aus Angst, mit dem Kfz-Kunden auch das Vorsorgegeschäft zu verlieren.
Jens-Dieter Dähndel
jens.daehndel@bwfirmengruppe.de
zum Artikel: „Vermittler schlägt Internet”.




