16.1.2012 – Ergänzend zum Leserbrief ist zu bemängeln, dass bei „Riester“ staatliche Förderzuschüsse anscheinend nicht berücksichtigt werden sollen.
Für einen realistischen Renditevergleich, bei dem ein Kunde ausschließlich von seinem Nettokapitalaufwand ausgehen muss, ist diese Größe jedoch wichtig, erhöht sie doch die Gesamt-Ablaufleistung und ergibt somit einen „Increase in Yield“, der der kostenbedingten „Reduction in Yield“ entgegenzusetzen ist.
Es soll nichts beschönigt, positive Aspekte sollen jedoch auch nicht unterschlagen werden. Dass steuerliche Aspekte aufgrund der höchst individuellen Bedingungen unberücksichtigt bleiben müssen, ist hingegen nachvollziehbar.
Desgleichen in der betrieblichen Altersversorgung: Auch hier muss der Kunde erkennen können (dürfen), wie hoch seine Nettorendite, also die insgesamt einmal erzielte Ablaufleistung bezogen auf sein netto eingesetztes Kapital ist. Auch und gerade wenn Bruttobeiträge an die jeweilige Gesellschaft fließen.
Die simple, aber vollständig zu beantwortende Fragestellung lautet: Wo bekomme ich für meinen Nettoeinsatz nach Kosten in der Summe am meisten heraus (und für welches Risiko)?
Till Osenberg
zum Leserbrief: „Verbraucher werden in die Irre geführt”.




