1.6.2007 – Zu Herrn Dr. Peter Schwark’s weisen Worten:
Dazu kommt, dass der Kunde im unklaren gelassen wird, wie sein Beitrag verwendet wird. Kaum ein Lebensversicherungs-Käufer weiß, dass im Durchschnitt ca. 50 Prozent seines Beitrages erst mal für Kosten (Verwaltung, Provisionen, Risiko etc.) abgezogen werden und erst der Rest investiert wird. (laut BaFin gibt es sogar solche, die 80 Prozent an Kosten haben).
Dass daraus keine vernünftige Rendite erwirtschaftet werden kann, sollte jedem klar sein. Warum heute noch jemand eine Lebensversicherung abschließt, ist mir unbegreiflich! Er ist besser dran, wenn er eine gute Kapitalanlage zeichnet und, falls es nötig ist, eine Risikoversicherung dazu abschließt.
Wenn die Lebensversicherungs-Verbraucher wüssten, wie viele Gesellschaften wackeln, sie würden keine einzige Lebensversicherung mehr abschließen.
Raimund Brendle
zum Artikel: „Warum die Ablaufleistungen hinter den Hochrechnungen zurückbleiben”.




