Freibetrag für Nichten und Neffen müsste erhöht werden

15.10.2025 – Was ist daran gerecht? Nur am Rande: Es soll auch ungewollt Kinderlose geben.

Übrigens zahlen Kinderlose oftmals höhere Steuern (keine Kinderfreibeträge) und Sozialversicherungsbeiträge (Pflegeversicherung). Sozialleistungen für Familien, Kitas, Schulen et cetera werden durch die Steuergelder von Kinderlosen mitfinanziert. Somit tragen die Kinderlosen viel zur Finanzierung des Sozialstaates bei! 

Wenn ein Kinderloser sein Vermögen an seine indirekten Nachkommen (Nichten, Neffen) vererben möchte, dann wird dessen Lebensleistung (Wohnhaus) einer hohen Erbschaftssteuerbelastung unterworfen, da der Freibetrag (20.000 Euro pro Nichte beziehungsweise Neffe) viel zu gering ist.

Dieser Freibetrag müsste wesentlich erhöht werden (Inflationsausgleich), um zumindest eine gerechtere Regelung zu schaffen.

Axel Götz

axel.goetz@gsfranken.de

zum Leserbrief: „Hohe Besteuerung der Nachlässe Kinderloser ist gerecht”.

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Man könnte das Erbrecht abschaffen

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