13.3.2009 – Hat es jemals eine öffentliche Diskussion darüber gegeben ob, wann und wieviel ein Warenhandelsvertreter, ein Immobilienmakler, eine Künstleragentur, eine Unternehmensberatung und so weiter verdienen dürfen? Wichtig ist am Ende nur, ob es jede Seite ein befriedigendes Ergebnis hat.
Alle seriösen Versicherungsvermittler haben nun darunter zu leidern, was die schwarzen Schafe in der Branche (akutell gerne in einen Topf mit der Vermittlung von Finanzprodukten geworfen) angerichtet und damit unser Berufsimage vernichtet haben.
Schuld sind nicht die Provisionssysteme und Provisionshöhen als solche, sondern der Vertriebsdruck von Versicherungs-Unternehmen und Vertrieben auf deren Ausschließlichkeits-Vertreter.
Werden die Provisionen der Höhe nach gekappt beziehungsweise auf mehrere Jahre verteilt, steht zu befürchten, dass hierdurch die Gefahr von noch mehr Vertriebsdruck entsteht. Denn auch ein Versicherungsvermittler muss seine Miete, sein Personal et cetera bezahlen und will auch vom Einkommen noch leben.
Wird da der Blick von Verbraucherschützern nicht in die falsche Richtung gelenkt?
Gabriel Fenner
zum Artikel: „Abschlussprovision im Zentrum der Kritik”.




