11.12.2015 – Meckern können die Verbraucherzentralen wohl am besten. Seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten verfolge ich die einschlägigen Publikationen der Verbraucherzentralen (VZ). Seit Jahren meckern sie über die Finanzbranche.
Sicher ist es, wie in jeder anderen Banche auch, dass nicht jeder eine Top-Arbeit leistet. Das gilt im Übrigen auch für die selbsternannten Schlaumeier der VZ.
Lassen Sie sich doch mal bei einer VZ beraten. Am Ende wird eines fehlen, nämlich Produktlösungen. Der Verbraucher bekommt alle möglichen Infos darüber, was er tun sollte oder auch nicht. Dann darf er allerdings selbst auf die Suche gehen nach dem geeigneten Produktpartner. Das wäre vergleichbar, als wenn ich zum Arzt gehe, er meine Gebrechen ermittelt und mich dann damit alleine lässt, mir den passenden Behandler zu suchen.
Aus meiner Sicht stellt sich nicht die Frage, wie die Beratung honoriert wird. Ob Berufe, die ausschließlich mit Honorar arbeiten (Steuerberater, Rechtsanwälte, Rentenberater, und so weiter) oder Verkäufer jeglichen Gewerbes (zum Beispiel Autos) – schwarze Schafe gibt es überall. Auch im Honorarbereich gibt es genug, die das Papier nicht Wert sind, auf dem die Rechnung geschrieben ist. Die Honorarberatung alleine ist sicher nicht der heilbringende Weg.
Andreas Adamek
andreas.adamek@bvm-versicherungsmakler.de
zum Artikel: „Niederschmetternde Ergebnisse bei Vorsorgeberatung”.




