Beruf ist nur bedingt ursächlich für den Eintritt einer BU

20.2.2013 – Wer den Markt analysiert, wie die Versicherungsberater, kommt schnell zu dem Ergebnis, dass es keine nennenswerten Beitragsunterschiede zwischen einer Basis-BU und TOP-BU gibt.

Angebote, bei denen Erkrankungen des Haltungsapparates und der Psyche ausgeschlossen sind, und damit 60 bis 70 Prozent der Ursachen für die BU, taugen auch als Alternative nichts. Gerade wenn man sich die beiden Hauptursachen für die BU ansieht, und dann noch Krebsleiden hinzu nimmt, wird deutlich, dass der Beruf nur bedingt ursächlich für den Eintritt einer BU ist.

Also stellt sich die Frage, warum die Versicherer die burnout-bedrohten kaufmännischen Berufe schön rechnen und die handwerklichen Berufe finanziell belasten. Der Bericht gibt es wider, die Handwerker verdienen weniger und sind so nicht in der Lage, bei Versicherern und Vermittlern zusätzlich noch lukrative Rentenversicherungen abzuschließen.

Rüdiger Falken

R.Falken@Kanzlei-FSD.de

zum Artikel: „Problematische Alternativen-Suche zur BU-Versicherung”.

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