15.10.2007 – Wer glaubt als Makler den richtigen Weg zu finden, der glaubt aber auch nur!
Was in den letzten Monaten bezüglich der EU-Vermittlerrichtlinie und Reformen VVG AAG, von Seiten der angebundenen Versicherungsgesellschaften beim Makler ankam, lässt uns nicht sehr rosig in die Zukunft blicken.
Gesellschaften die permanent wegen jedem Schnupfen KV Anträge von unseren Kunden ablehnen (Übervorsicht auf Seiten der Gesellschaften), Anforderungen stellen die ein normaler Makler überhaupt nicht erbringen kann oder erst gar keine Anbindungen mehr eingehen, kann ich nicht mehr verstehen.
Fakt ist, dass sich eine Bereinigung des Vermittlermarktes, ähnlich wie im letzten Jahr in Österreich, auch bei uns abzeichnet.
Die Großen des Marktes bleiben übrig, Einsteiger sind in der Startphase schon erledigt, bestehende Makler suchen fieberhaft nach neuen Märkten und suchen das Heil im Immobilien-Sektor und Finanzanlagen.
Selbst die selbsternannten KAISER des Marktes, eben Maklerpools erheben Ansprüche an die Maklertätigkeit, welche seines Gleichen sucht, wer unter zwei Jahre als Makler tätig ist, hat erst gar keine Möglichkeit sich an Maklerpools oder die großen Gesellschaften anzuschließen.
Was bleibt sind Einzelkämpfer, so genannte Wohnzimmermakler, die ohnehin binnen sechs Monaten wieder vom Markt verschwinden.
Überleben wird, wer mächtig Geld hat oder sich dem Versicherungsmarkt entzieht, zum Beispiel LV-Zweitmarkt, Anlagen des „grauen Marktes” widmet.
Man wird sehen!
Dietmar Huber
zum Artikel: „Stirbt der Versicherungsvertreter aus?”.




