2.4.2012 – Die Schwäche der privaten Krankenversicherung (PKV) ist die risikobezogene Beitragskalkulation, was systembezogen korrekt ist, aber an der Realität vorbeigeht.
In jungen Lebensjahren als Single mit zum Teil extrem niedrigen Beiträgen im Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) beworben, dann im Alter mit extremen Beitragserhöhungen konfrontiert.
Selbst bei eigener Vorsorge (eigene Rückstellungen) passen diese „Beitragsanpassungen“ nicht mehr in das Finanzierungskonzept der meisten Senioren. Leider bietet sich dann keine echte Alternativen mehr.
Der Basistarif ist kein Problemlöser, da er vergleichsweise noch zu teuer ist und bei Arzt- und Krankenhausrechnungen zu bösen Überraschungen führen kann.
Wilfried Hartmann
zum Artikel: „Verbraucherschützer nehmen PKV ins Visier”.




