15.1.2013 (€) – Die HDI Versicherung kooperiert im Bereich der Pkw- und Transporter-Versicherung mit der Mercedes-Benz Bank und der Daimler Insurance Services, die Hallesche mit dem Verband der Zytostatika herstellenden Apothekerinnen und Apotheker. Die R+V und die GAD-Gruppe haben ihre IT-Kooperation verlängert und ausgeweitet.
Die Mercedes-Benz Bank und die Daimler Insurance Services GmbH haben die Zusammenarbeit mit der HDI Versicherung AG im Bereich Kfz-Versicherungen für Pkw und Transporter ausgebaut. Bei einer Ausschreibung der Stuttgarter Autobank zum Versicherungsgeschäft in Deutschland habe der Hannoveraner Versicherer den Zuschlag bekommen, heißt es in einer Pressemitteilung.
„Diese strategische Partnerschaft ist die Basis für weiteres Wachstum“, lässt sich Daimler-Insurance-Service-Chef Hanns Martin Schindewolf zitieren – und verweist auf eine bereits langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit im Kunden- und Industriegeschäft. Auch HDI-Vorstandschef Heinz-Peter Roß hebt die große Bedeutung der Zusammenarbeit hervor. „Die Kooperation ist für uns ein wichtiger Teil unseres strategischen Schwerpunkts Automotive“, so Roß.
Die Mercedes-Benz Bank kommt 2011 nach eigenen Angaben auf über 240.000 Fahrzeugversicherungen mit rund 100 Millionen Euro Prämienvolumen.
Hallesche mit Rezept-Direktabrechnung für Krebspatienten
Die Hallesche Krankenversicherung a.G. hat Anfang Januar eine Vereinbarung mit dem Verband der Zytostatika herstellenden Apothekerinnen und Apotheker e.V. (VZA) zur Direktabrechnung von Rezepten unterzeichnet. Dies gilt den Angaben zufolge für parenterale (nicht über den Darm verabreichte) Zubereitungen, unterstützende Arzneimittel (Supportiva) und in diesem Zusammenhang verordnete Hilfsmittel.
Patienten treten dabei ihre Erstattungsansprüche an die Zytostatika-Apotheke ab, die im Rahmen des Arzneimittelrabatt-Gesetzes die Datenübertragung an den privaten Krankenversicherer durchführt. Als Zeitraum für die Überweisung des fälligen Beitrags an die Apotheke wird die Zeitspanne von einem Monat genannt. Eventuelle Selbstbehalte werden von der Halleschen direkt beim Versicherten geltend gemacht, wird weiter mitgeteilt.
Die medikamentöse Behandlung von Krebserkrankungen sei meist nicht nur sehr kostspielig, sondern auch mit hohem Aufwand verbunden, da Privatpatienten die Rechnungen oft in Einzelbelegen bei ihrer Krankenversicherung einreichen müssten. Dies stelle zusätzlich zur oftmals schweren Erkrankung eine weitere Belastung dar, wird als Begründung herausgestellt.
Der VZA hat bereits entsprechende Vereinbarungen mit zwei weiteren privaten Krankenversicherern geschlossen und arbeitet seit dem Frühjahr 2012 mit dem Debeka Krankenversicherungs-Verein a.G. (VersicherungsJournal 18.4.2012) und seit Ende 2012 auch mit der Barmenia Krankenversicherung a.G. in gleicher Weise zusammen.
R+V verlängert IT-Vereinbarung
Die R+V Versicherungen haben ihre 2009 geschlossene Kooperation mit den GAD-Töchtern Ratiodata IT-Lösungen & Services GmbH sowie VR Netze GmbH bis 2017 verlängert und dabei das Auftragsvolumen deutlich erweitert, wie das Unternehmen gestern bekannt gab.
Ratiodata wird den Angaben zufolge zwischen Mai und Oktober 2013 rund 10.000 neue Notebooks inklusive Zubehör an Innen- und Außendienstler verteilen. Bestandteil des neuen Auftrags ist auch die technische Betreuung der Notebooks und der insgesamt 7.000 Desktop-PCs inklusive der Monitore bis 2017, wird weiter mitgeteilt.




