15.3.2013 – Bitte nicht die „Kosten“ der Anschlussversicherung bei Bank- und Fondssparplänen mit den „Beiträgen“ hierfür verwechseln!
Zum Rentenbeginn wird vielmehr transparent, welcher Teil des angesparten Kapitals für die Langlebigkeit benötigt wird. Dies ist dann doch eher bei der Versicherung eine „Blackbox“. Die Anschlussversicherungen sind oft „Finanzdienstleister-Tarife“, das heißt zu Selbstkosten des Versicherers bereit gestellt und eben ohne Vertriebskosten.
Dank des Rechts auf Anbieterwechsel (und auf Wohn-Riester-Entnahme) kommt es erstmal auf die häufig mehrere Jahrzehnte lange Rendite in der Ansparphase an. Das Kapital kann vor Auszahlungsbeginn ja im Zweifel immer noch auf ein anderes Produkt, falls in der Auszahlung besser, übertragen werden.
Wenn es mal hart auf hart kommt: So sicher sind die Rentenfaktoren bei Versicherungsverträgen im Zweifel ja auch nicht. Die Kritik im VersicherungsJournal-Artikel zu den Kosten des Banksparplans ist andererseits natürlich völlig gerechtfertigt.
Stephan Kropp
zum Leserbrief: „Kosten bei Eintritt der Rente”.




