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Welchen Mehrwert Smart-Home-Lösungen haben

5.7.2018 – Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass Smart Home zwar in den Köpfen der Endkunden präsent ist. Aber viele sind von der konkreten Umsetzung noch weit entfernt. Beim smarten Versicherungsschutz herrscht vielfach einfach Unwissenheit, so ein Ergebnis einer aktuellen Studie zur Thematik. Durchgeführt wurde sie von Forsa im Auftrag der Generali und Devolo.

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Laut der aktuellen Untersuchung „Smart Home Atlas“ kennen 80 Prozent der befragten Deutschen den Begriff „Smart Home“. Fast ein Viertel nutzt die neue Technologie bereits.

28 Prozent wiederum haben keine konkrete Vorstellung, was vernetzte Technik eigentlich ausmacht. Dass sie noch nie von dem Begriff „Smart Home“ gehört haben, geben 20 Prozent der Befragten an.

Studie: Details zum Smart Home Atlas

Im Auftrag der Generali Deutschland AG und der Devolo AG, Hersteller von Netzwerktechnik, hat die Forsa Politik- und Sozialforschung GmbH die repräsentative Befragung unter den Deutschen durchgeführt. 1.011 Bundesbürger ab 18 Jahren befragten die Meinungsforscher zum Thema „Smart Home und smarte Versicherungen“.

Die Befragung erfolgte vom 12. bis zum 17. April 2018 im Rahmen des bevölkerungs-repräsentativen Panels Forsa.omninet.

Die ermittelten Ergebnisse können lediglich mit den bei allen Stichprobenerhebungen möglichen Fehlertoleranzen (im vorliegenden Fall +/- drei Prozentpunkte) auf die Gesamtheit der Bevölkerung ab 18 Jahren in Deutschland übertragen werden.

Smart Home: Bei den Jungen Top, bei den Älteren Flop

Jüngere Befragte unter 45 und insbesondere unter 30 Jahren haben überdurchschnittlich häufig eine konkrete Vorstellung von dem Begriff „Smart Home“. Dazu gehören auch Personen mit höherer Bildung und einem Haushaltsnettoeinkommen von mindestens 3.000 Euro. Ältere Bürger ab 60 Jahren haben deutlich häufiger als der Durchschnitt aller Befragten noch nie von „Smart Home“ gehört.

Der Gebrauch der Technologie steht bei den Verbrauchern aber noch am Anfang: Am häufigsten werden bisher Funkschalter oder Funksteckdosen eingesetzt (14 Prozent). Alle weiteren abgefragten Smart-Home-Technologien wie vernetzte Alarmanlagen oder vernetzte Küchengeräte nutzen weniger als zehn Prozent der Befragten.

Als Mehrwert von Smart-Home-Technologien wird vor allem die komfortable Bedienung von Geräten gesehen. Energiesparen und Einbruchsschutz nennen weniger als die Hälfte als Vorteil. Brandschutz und Wertsteigerung einer Immobilie geben nur ein Viertel der Befragten als Plus an. Und die Minimierung von Gebäudeschäden durch Wasser oder Feuchtigkeit hält weniger als ein Fünftel für einen konkreten Mehrwert von Smart-Home-Technologien.

Begrifflichkeiten (Bild: Generali/Devolo)
(Bild: Generali/Devolo; Quelle: Forsa 2018)

Über die Hälfte kein Interesse an smarter Versicherung

Gefragt wurden die Bundesbürger auch nach ihrer Einschätzung von „smarten Versicherungen“. Darunter verstehen die Studienautoren die „Kombination aus klassischer Versicherung und Smart-Home-Technik, die neben der Versicherungspolice ein vergünstigtes oder kostenloses Gerätepaket mit Smart-Home-Produkten umfasst, die Gefahrensituationen wie Brände, Wasserschäden oder Einbruchsversuche frühzeitig erkennen und melden“.

Das Angebot einer „smarten Versicherung“ finden zwei von fünf Befragten interessant. Dazu gehören die jüngeren Befragten sowie diejenigen, die bereits Smart-Home-Technologien benutzen.

Dass über die Hälfte kein Interesse an smarten Versicherungen zeigt, könnte mit dem fehlenden Wissen über die Technologien zusammenhängen. Auch die Vorteile, die Smart Home beim Gebäudeschutz bietet, werden bei den Befragten wohl noch unterschätzt, vermuten die Autoren der Studie.

Nur als günstiges Tarifmodell interessant

Von den konkreten Services und Vorteilen einer „smarten Versicherung“ werden am ehesten Rabatte beim Versicherungstarif und nicht Leistungen als interessant angesehen. Die weiteren Vorzüge findet dagegen nur eine Minderheit – ein Viertel bis ein Drittel – interessant.

Konkrete Mehrwerte für den smart Versicherten, die auch abgefragt wurden, wären: die Alarmierung von persönlichen Notfallkontakten durch die Versicherung, die automatische Abwicklung von Schadensregulierungen, Rabatte auf Smart-Home-Geräte und die automatische Verbindung zum Service-Center der Versicherung bei einem Schadensfall.

Smarte Versicherung (Bild: Generali/Devolo)
Antworten auf die Frage „Welche Vorteile einer smarten Versicherung sind interessant?“; n = 1.011 Befragte, Mehrfachnennungen möglich (Bild: Generali/Devolo; Quelle: Forsa 2018)

Hürden: Angst vor Datenklau

Die größten Bedenken der Befragten gegenüber dem Abschluss einer smarten Versicherung liegen in der Sorge, von außen kontrolliert oder manipuliert zu werden (56 Prozent). Auch die Sorge um die Sicherheit ihrer Daten oder vor möglichen Hackerangriffen spielt bei den Teilnehmern der Umfrage eine große Rolle (51 Prozent). 42 Prozent befürchten, permanent online zu sein.

30 Prozent geben an, generell keinen Bedarf für eine smarte Versicherung zu sehen, und 28 Prozent haben grundsätzlich kein Interesse an Smart-Home-Geräten. 19 Prozent erachten den Abschluss einer solchen Versicherung als zu teuer, neun Prozent als zu aufwendig.

Die Versicherungsbranche selbst steht 2018 noch in den Startlöchern (VersicherungsJournal 26.3.2018, 9.4.2018), was die neue Technologie und deren Einbindung in die Produktwelt angeht. Für Vermittler bietet die vernetzte Technik zwar eine Chance für die Kundenansprache, aber auch die Pflicht zur umfassenden Beratung, wie das VersicherungsJournal Extrablatt 1/2018 mit dem thematischen Schwerpunkt Smart Home zeigt (VersicherungsJournal 6.4.2018).

Schlagwörter zu diesem Artikel
Diebstahl · Immobilie · Marktforschung · Smart Home · Technik
 
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