17.5.2024 (€) – Die Hallesche Krankenversicherung a.G. bietet ihren Vollversicherten seit April den Zugang zu einer elektronischen Patientenakte (ePA) an. Dort könnten die Nutzer Arzt-, Krankenhaus- oder Laborberichte, Diagnosen sowie beispielsweise individuelle Medikationspläne, Röntgenbilder, Impfpass und Mutterpass oder Notfalldaten sicher speichern und mit verschiedenen Gesundheitsdienstleistern teilen.
Das teilt das Unternehmen am Donnerstag mit. In welchem Umfang die Versicherten das Angebot nutzen wollen, könnten sie selbst entscheiden. Die Daten lägen verschlüsselt auf einem zentralen Server in Deutschland und stünden nur den vom Patienten Berechtigten zur Verfügung.

- Die Hallesche-Patientenakte (Screenshot: Hallesche)
Als Vorteile nennt der Krankenversicherer, die ePA trage dazu bei, dass Behandlungen zielgerichtet und aufeinander abgestimmt erfolgen. Arztpraxen oder Kliniken könnten Dokumente jederzeit digital griffbereit zur Verfügung stellen. Das reduziere den Aufwand der Patienten und Leistungserbringer, beschleunige die Prozesse und verbessere die Qualität der medizinischen Versorgung.
Die Lösung wird von der Research Industrial Systems Engineering (Rise) Forschungs-, Entwicklungs- und Großprojektberatung GmbH realisiert. Die hat bereits die Allianz Private Krankenversicherungs-AG (APKV) (VersicherungsJournal 5.8.2022, 25.9.2023) ausgestattet. Als zweiter Anbieter hatte die Gothaer Krankenversicherung AG eine ePA, ebenfalls mit Rise, an den Start gebracht.




