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Umfrage: Diese Argumente sprechen für die PKV

28.9.2020 – Eine Studie beleuchtet, was für Versicherte in der Krankenversicherung zählt. Dazu gehören Kostenübernahme für Vorsorge und Homöopathie. Hohe Bedeutung hat das Einzelzimmer bei einem Klinikaufenthalt und das ist sogar ein schlagendes Argument für die PKV. Auch verhaltensbasierte Tarife könnten sich die Versicherten vorstellen,

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Was erwarten Kunden an Leistungen und digitalen Angeboten von ihrer Krankenversicherung? Dieser Frage sind der Softwarehersteller BSI Business Systems Integration AG in Kooperation mit der ZHAW School of Management & Law in der Studie „Digital Health“ in Deutschland und der Schweiz nachgegangen.

Im Fokus der Auswertung stand die Akzeptanz von Gesundheits-Apps und risikoorientierten Versicherungsmodellen. Dazu wurden 1.069 Teilnehmer in Deutschland und 569 in der Schweiz online befragt.

Unter dem Eindruck der Herausforderungen durch den Covid-19-Virus stelle sich für Krankenversicherer aktuell „nicht die Frage, ob sie in Zukunft in digitale Dienste investieren sollen. Die Frage sei vielmehr, in welche digitalen Angebote sie investieren sollten“, schreiben die Autoren in der Studie.

Einzelzimmer ist Argument für PKV

Die Mehrheit der Befragten (72 Prozent) in Deutschland wünschen sich von ihrer Krankenkasse an erster Stelle die Kostenübernahme regelmäßiger Vorsorgeuntersuchungen, gefolgt von der Erstattung homöopathischer Leistungen (44 Prozent). Am wenigsten spricht die Versicherten mit 21 Prozent die Behandlung in einer Privatklinik an.

Hohe Bedeutung hat für die Mehrheit der Teilnehmer dagegen bei einem stationären Aufenthalt das Einzelzimmer. Das sei ein „häufig angeführter Grund um zur privaten Krankenversicherung“ zu wechseln, schreiben die Autoren der Studie.

Zu ähnlichen Ergebnissen kam im vergangenen Herbst eine Umfrage der Gothaer Krankenversicherung AG. 81 Prozent der Deutschen legen demnach bei einem Klinikbesuch am meisten Wert auf die Unterbringung in einem Ein- oder Zweibettzimmer (VersicherungsJournal 27.9.2019).

Verhaltensorientierte Tarife werden akzeptiert

50 Prozent der Befragten sind laut Digital-Health-Studie für risikobasierte Tarifmodelle in Deutschland offen. Positives Verhalten sollte belohnt werden, riskantes Verhalten „jedoch nicht über Gebühr“ bestraft werden, heißt es in der Auswertung.

Gut finden die Befragten ein Tarifmodell, das Prämien-Rückerstattungen an tägliche körperliche Bewegung koppelt, die via App über Schrittzahlen dokumentiert wird. Rund 58 Prozent der Befragten können sich eine Teilnahme daran vorstellen. 30 Prozent lehnen das Modell an. Die Mehrheit der Interessierten fände diese Variante ab einer Reduzierung von einem Monatsbeitrag attraktiv.

PKV-Anbieter noch zurückhaltend

Im deutschen Markt agieren die Versicherer hier allerdings zurückhaltend. Trotz diverser Ankündigungen in den vergangenen Jahren (24.6.2016, 23.6.2015), hat sich die Generali-Gruppe zum Beispiel von ihren Plänen, das „Vitality-Programm“ in der privaten Krankenversicherung einzuführen, bis auf Weiteres verabschiedet (10.9.2019).

Hintergrund für den Rückzug sei, dass es zurzeit keine ausreichende Datenbasis gebe, um einen solchen PKV-Tarif seriös zu kalkulieren.

 
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