Job-Anfänger müssen in Sachen Vorsorge nachsitzen

10.9.2020 – Das „Berufseinsteiger-Barometer“ von Tecis Finanzdienstleistungen ermittelt die aktuelle Zufriedenheit dieser Gruppe und fragt nach Perspektiven in den nächsten fünf Jahren. Die Mehrheit der jungen Menschen ist von einem erfolgreichen Einstieg in den Job mit passendem Gehalt überzeugt. An der eigenen Finanzplanung hapert es allerdings noch.

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Erstmals hat die Tecis Finanzdienstleistungen AG eine Umfrage unter jungen Menschen zu ihrer aktuellen Lebenssituation und ihren Einschätzungen durchgeführt. Das „Berufseinsteiger-Barometer“ zeigt, dass die Befragten bei ihrer Ausgangslage, was Finanzen und Wohnraum betrifft, noch Luft nach oben sehen.

Die Auswertung basiert auf einer Online-Umfrage der Yougov Deutschland GmbH. Die Marktforscher befragten vom 28. Juli bis zum 14. August 1.043 Personen, die am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn stehen. Als Einsteiger definiert die Untersuchung Menschen kurz vor dem Abschluss und damit vor dem Start ins Berufsleben oder Personen, die seit maximal zwei Jahren erwerbstätig sind.

Knapp die Hälfte sieht Berufseinstieg positiv

Knapp jeder zweite der Befragten ist trotz der aktuellen Coronakrise und ihrer Folgen überraschend optimistisch. 48 Prozent meinen, dass die Pandemie nur wenig bis keinen Einfluss auf den eigenen Berufseinstieg habe. Nur zehn Prozent sehen das Risiko, in den nächsten Jahren keinen Job zu finden.

Ihre aktuellen Lebensumstände bewerten die Teilnehmer unterschiedlich. Vor allem sind die jungen Menschen nicht zufrieden mit ihrer Kapitalplanung. 29 Prozent machen sich sogar Sorgen um ihre finanzielle Situation.

Beratung für bessere Finanzplanung tut Not

Nur 16 Prozent der Befragten bewerten ihre Ausgangslage als zufriedenstellend. Sie meinen aber, dass die Vorsorge insgesamt zu kurz kommt. 28 Prozent der Berufseinsteiger legen Ersparnisse auf ein klassisches Sparbuch. Nur 17 Prozent haben bereits eine private Rentenversicherung abgeschlossen und 13 Prozent setzen auf Aktien für den Vermögensaufbau.

Ein Großteil der Befragten (44 Prozent) gibt an, insgesamt nicht genügend oder gar nicht vorzusorgen. Sie meinen, Unterstützung zur besseren Finanzplanung zu benötigen.

Mehrheit glaubt an Karriere und gutes Gehalt

Mit ihrer aktuellen Wohnsituation sind die jungen Menschen nicht durchweg glücklich: Nur 35 Prozent ist damit derzeit zufrieden. Allerdings wohnt fast jeder zweite (42 Prozent) noch bei seinen Eltern oder in einer Wohngemeinschaft. Nach Angaben der Befragten stehen 35 Prozent weniger als 50 Quadratmeter zur Verfügung.

Insgesamt blickt die Generation der Berufseinsteiger aber optimistisch in die Zukunft. Die Aussichten für Beruf und Karriere bewerten die Befragten positiv. 81 Prozent glauben bis 2025 in einem festen Arbeitsverhältnis zu stehen.

73 Prozent sind überzeugt, dass sie in den nächsten fünf Jahren beruflichen Erfolg haben werden. Und 75 geht davon aus, dass sie in diesem Zeitraum „ausreichend“ Geld verdienen werden.

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Coronavirus · Marktforschung · Private Rentenversicherung · Rente
 
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