Diese Produkte laufen im Maklermarkt am besten

5.6.2024 – Bei Maklern und Mehrfachvertreter lief der Absatz von Kraftfahrt-Versicherungen zuletzt am besten. Dahinter folgen die Geschäftsfelder Privathaftpflicht und Hausrat. Schlusslicht ist die Vertrauensschadenversicherung. Zu den großen Gewinnern gehören die private Krankenvoll- die Tierhalterhaftpflicht- und die klassische Lebensversicherung. Deutlich nach unten ging es unter anderem für die Grundfähigkeitsversicherung (von 20 auf 27). Dies zeigen die Asscompact Trends II/2024.

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Welche Policen in der Absatzhitparade der Makler für das erste Quartal 2023 vorne und welche hinten liegen, zeigen die Asscompact Trends II/2024 der BBG Betriebsberatungs GmbH.

Die im Quartalsrhythmus durchgeführte Studienreihe beruht auf einer Onlinebefragung zu Vertriebsthemen von jeweils mehreren hundert unabhängigen Vermittlern. Die Nettostichprobengröße der aktuellen Auflage wird mit 413 Versicherungsmaklern und Mehrfachvertretern angegeben. Durchgeführt wurde die Befragung im April 2024.

Kfz-Versicherung verteidigt Spitzenposition

Unter anderem sollten die Umfrageteilnehmer den Absatz in der zurückliegenden Dreimonatsperiode in 40 Produktlinien bewerten sowie die jeweils favorisierten Anbieter benennen.

Die Spitzenposition belegt wie im Vorquartal, in den der Wechselstichtag fiel (VersicherungsJournal 6.3.2024), die Kraftfahrzeug-Sparte. Damit verteidigte die Kfz-Versicherung wie im Vorjahr (8.3.2023) und vor vier Jahren (9.6.2020) den Spitzenplatz. Rund zwei Drittel der Befragten berichteten von „(sehr) gut“ gelaufenen Geschäften im Berichtszeitraum.

Dahinter folgen in unveränderter Reihenfolge zum Vorquartal die Hausratversicherung vor der Privathaftpflichtversicherung und dem Geschäftsfeld Investmentfonds. Für jeweils mehr als sechs von zehn Interviewten liefen die Geschäfte zuletzt „(sehr) gut“.

Wohngebäudeversicherung an fünfter Position

Weiterhin an fünfter Stelle liegt die Wohngebäudeversicherung mit einem Anteil an positiven Beurteilungen von knapp 58 Prozent. Dahinter folgen mit jeweils 54 Prozent die Rechtsschutzversicherung für Privatkunden (von neun auf sechs) und das Segment Vermögensverwaltung (von sechs auf sieben).

Auf Position acht (Vorquartal: sieben) schaffte es die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU-Versicherung), auf Rang neun (acht) die private Krankenzusatzversicherung. Von 19 auf zehn nach oben kletterte die Tierhalterhaftpflichtversicherung. In den drei letztgenannten Produktfeldern beurteilte jeweils rund jeder zweite Umfrageteilnehmer die Geschäfte als „(sehr) gut“.

Rangliste (Bild: Wichert)

Rote Laterne für die Vertrauensschadenversicherung

Am anderen Ende der Rangliste finden sich viele „der üblichen Verdächtigen“ wieder. Neues Schlusslicht ist die Vertrauensschadenversicherung, die drei Monate zuvor noch an viertletzter Stelle gelegen hatte. Zuletzt bezeichnete nicht einmal mehr jeder achte Befragte den Absatz als „(sehr) gut“. Dem stand ein Anteil von fast der Hälfte an „(sehr) schlechten“ Beurteilungen gegenüber.

An vorletzter (Vorquartal: drittletzter) Position liegt die Gruppenunfall- vor der Erwerbsunfähigkeitsversicherung (EU-Versicherung), für die es um vier Plätze nach unten ging. Für beide Segmente vergab jeweils etwa jeder siebte Interviewte eine positive Beurteilung.

Mit jeweils rund einem Sechstel „(sehr) guten“ Bewertungen kamen die private Pflegezusatzversicherung, die Riester-Vorsorge und indexgebundene Rentenversicherungen ebenfalls vergleichsweise schlecht weg. „(Sehr) schlecht“ lief es in den drei vorgenannten Segmenten bei zwischen 42,8 Prozent (Indexpolicen) und 53,7 Prozent (Riester).

Schlecht laufende Produkte (Bild: Wichert)

Auf- und Absteiger

Im Vergleich zur vorigen Studienauflage gab es erneut weniger große Rangveränderungen. Mit zehn (Vorquartale: elf, 18) Gattungen schnitten längst nicht mehr so viele Testkandidaten um mindestens fünf Positionen besser oder schlechter ab.

Besonders kräftig nach oben ging es neben der Tierhalterhaftpflicht- für die private Krankenvollversicherung (von 36 auf 24), das Geschäftsfeld Kredite (Banken; von 22 auf 14) und die klassische Lebensversicherung (von 41 auf 34).

Zu den größten Absteigern gehören neben der Grundfähigkeitsversicherung (von 20 auf 27) auch die Kfz-Flotten- (von 15 auf 21) sowie die Segmente Fondspolicen (von 13 auf 19) und Beteiligungen (von zehn auf 16).

Der 178-seitige Berichtsband der Asscompact Trends II/2024 kostet 1.785 Euro inklusive Mehrwertsteuer (Preisnachlass bei Jahresabonnement). Er kann bei Dr. Mario Kaiser per E-Mail oder per Telefon unter 0921 7575833 bestellt werden.

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