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Wo die Deutschen in der Pandemie am liebsten ihr Geld anlegen

13.4.2021 – Nach einer Umfrage des Verbands der Privaten Bausparkassen favorisieren die Bundesbürger in der Coronakrise vor allem das Girokonto und das Sparbuch. Ersteres erreicht sogar einen neuen Höchststand. Alle übrigen Vorsorge-Produkte liegen auf Vorjahresniveau oder sind nur leicht gestiegen. Riester-Renten und kurzfristige Geldanlagen stagnieren beziehungsweise sind leicht rückläufig.

Mit den größten Zuwächsen liegen Girokonto und Sparbuch aktuell ganz vorne bei den Geldanlagen der Deutschen. Alle übrigen Vorsorge-Produkte rangieren inmitten der Coronakrise auf Vorjahresniveau oder sind nur leicht gestiegen.

Das zeigt die alljährliche Frühjahrsumfrage des Verbandes der Privaten Bausparkassen e.V. zum Sparverhalten der Bundesbürger. Das Marktforschungsinstitut Kantar TNS hat in seinem Auftrag wieder 2.000 Personen ab 14 Jahren interviewt. Mehrfachnennungen waren möglich.

Beliebheit von Geldanlagen seit 2011 (Bild: Backhaus)

Das Girokonto erreicht einen neuen Höchststand

Demnach erreicht das Girokonto auch 2021 wieder die Spitzenposition. Im vergangenen Jahr hatte es das Sparbuch als beliebteste Geldanlage der Deutschen abgelöst (VersicherungsJournal 7.4.2020). Jetzt legt es mit einem Plus von sieben Prozentpunkten noch einmal kräftig nach und klettert auf einen neuen Höchststand von 47 Prozent.

Platz zwei belegt unverändert das Sparbuch (43 Prozent). Nach einem starken Minus in der Vorjahresumfrage holt der langjährige Favorit in der Gunst der Sparer wieder auf und macht sechs Prozentpunkte gut.

„Die Möglichkeiten des Geldausgebens sind limitiert und reale oder befürchtete Job-/ Einnahmeverluste steigern die Unsicherheit der Sparer“, kommentierte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Privaten Bausparkassen, Christian König, die Entwicklung.

Auf den Rängen drei und vier folgen dicht beieinander Renten- und Kapital-Lebensversicherungen (plus zwei Prozentpunkte auf 30 Prozent) sowie Bausparverträge (plus ein Prozentpunkt auf 28 Prozent). Die Plätze fünf und sechs entfallen auf Immobilien (plus ein Prozentpunkt auf 26 Prozent) und Investmentfonds (plus zwei Prozentpunkte auf 23 Prozent).

Riester-Rente stagniert

Gut jeder Fünfte hat in eine Riester-Rente investiert (21 Prozent). Diese Anlageformen stagniert allerdings. Ebenso viele in kurzfristige Geldanlagen wie Tagesgeldkonten, Festgeldkonten oder Termingelder, für die es aber leicht abwärts ging (minus ein Prozentpunkt auf 21 Prozent).

Leicht zulegen konnten Aktien (plus ein Prozentpunkt auf 17 Prozent) und Festverzinsliche Wertpapiere (plus zwei Prozentpunkte auf sieben Prozent). Beide Anlageformen werden allerdings weiterhin von den Befragten am seltensten genannt.

Beliebheit von Geldanlagen 2021 (Bild: Backhaus)

In 2021 wird über nahezu alle Anlageformen hinweg investiert

In der Langzeitbetrachtung fällt auf, dass nahezu alle Geldanlagen in der Pandemie zulegen. Dies betrifft auch Produkte, die in den Jahren zuvor eher einem Abwärtstrend gefolgt sind. Neben Girokonto und Sparbuch gehören dazu beispielsweise auch Bausparverträge sowie Renten- und Kapital-Lebensversicherungen.

Ausnahmen sind nur die Riester-Rente und die kurzfristigen Anlagenformen. Letztere erreichen auf lange Sicht einen neuen Tiefpunkt.

Weitere Befragungen zum Thema Geld

Nach dem aktuellen Anlegerbarometer der Union-Investment-Gruppe bleiben die meisten Sparer trotz Corona gelassen in privaten Finanzfragen und ändern nichts an den eigenen Geldanlagen. Die Altersvorsorge sei weiterhin das wichtigste Sparmotiv, Immobilien die beliebteste Anlageform (31.3.2021).

Eine Studie im Auftrag der Postbank – eine Niederlassung der Deutschen Bank AG hat demgegenüber kürzlich festgestellt, dass sich die Einstellung der Deutschen zu Geld geändert hat. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie habe die Bedeutung zugenommen, Geld zu besitzen (3.3.2021).

 
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