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WIP befürchtet massiven Anstieg des SPV-Beitragssatzes

14.5.2024

„Der Beitragssatz in der Sozialen Pflegeversicherung (SPV) wird auf absehbare Zeit kontinuierlich steigen müssen“, schreibt das WIP – Wissenschaftliches Institut der PKV anlässlich der am Montag veröffentlichten Kurzanalyse „Die Zukunftsfähigkeit der Sozialen Pflegeversicherung“ (PDF; 855 KB).

Nehmen die Ausgaben und die Einnahmen in der SPV wie in den letzten zwanzig Jahren zu, dann wird der Beitragssatz im Jahr 2040 mehr als doppelt so hoch sein wie heute, schreibt das WIP.

Ein SPV-Mitglied ohne Kinder wird den WIP-Vorausberechnungen zufolge im Jahr 2030 einen Beitragssatz von 5,9 Prozent entrichten müssen, im Jahr 2040 dann sogar einen Satz von 9,2 Prozent. Derzeit sind es 4,0 Prozent.

Den Hintergrund der Entwicklung bildet laut WIP „der deutlich stärkere Anstieg der Ausgaben (durchschnittlich plus 5,7 Prozent) im Vergleich zu den Einnahmen (durchschnittlich plus 2,0 Prozent)“.

Entwicklung (Bild: WIP)
(Bild: WIP)

Selbst bei einem Gleichlauf von Einnahmen und Ausgaben würde sich der Beitragssatz weiter erhöhen, wenn auch moderater, wie die Analysten errechnet haben. Im günstigsten Modellszenario liegt der durchschnittliche Beitragssatz 2040 bei 4,0 Prozent. Für 2022 wird ein Wert von im Schnitt 3,33 angesetzt.

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Pflegeversicherung · Private Krankenversicherung · Senioren
 
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