Versicherer bei E-Scootern vorsichtig

4.11.2019 – Die neue E-Scooter-Versicherung ist bei den meisten Anbietern die bestehende Moped- und Mofa-Versicherung – aber oft zu höheren Preisen. Viele Kraftfahrtversicherer geben sich vorsichtig.

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Anfang September hat die Redaktion des VersicherungsJournal-Extrablatts alle Kfz-Versicherer sowie die größten Deckungskonzeptmakler und Pools nach eigenen Versicherungslösungen für privat genutzte E-Scooter befragt.

Das Ergebnis: 27 Kfz-Versicherer bieten eine Haftpflicht- und 18 zudem eine Teilkaskoversicherung. Die angefragten Deckungskonzeptmakler und Pools haben keine eigenen Angebote entwickelt.

Police auf Anfrage

Aufgrund der zur Kalkulation fehlenden Schadenhistorie geben sich einige K-Versicherer vorsichtig: Sowohl in Haftpflicht wie auch in der Teilkasko gibt es unter den Gesellschaften, die sich nicht oder nur teilweise beteiligt haben, Anbieter, die nur „auf Anfrage“ versichern.

Vollkaskoschutz, und zwar einen erweiterten, hält nur die deutsche Zurich-Gruppe vor. Die elektrisch angetriebenen Tretroller werden bei den meisten Versicherern über die bestehenden Mofa- und Mopedversicherung versichert.

Bei zumindest fünf Gesellschaften besteht der Unterschied nur in der Prämienhöhe – sprich: Die E-Scooter-Versicherung ist aufgrund der größeren Kalkulationsunsicherheit, aber auch höherer erwarteter Schäden teurer.

Prämienberechnung zum Stichtag 1. März

Wie bei der Mofa- und Mopedversicherung beginnt das Versicherungsjahr am 1. März. Die Beiträge reduzieren sich üblicherweise monatlich. Bei Abschlüssen spät im Jahr erheben einige Versicherer einen Mindestbeitrag. HDI Versicherung AG und Württembergische Versicherung AG berechnen die Prämie Tag genau.

Extrablatt 4-2019 (Bild: VersicherungsJournal)

Bei zumindest sieben Anbietern ist die Prämie für Versicherte unter 23 Jahren teurer. Eine Differenzierung nach Alter 17 Jahren nimmt kein Anbieter vor. Die Haftpflichtversicherung für einen Fahrer, der älter als 23 Jahre ist, kostet ab 1. November für das restliche Versicherungsjahr – sprich: für vier Monate – zumeist um die 20 Euro.

Die komplette Auswertung der Umfrage mit einer Übersicht der Tarife und einiges Mehr findet sich im VersicherungsJournal Extrablatt 4|2019 „Rollende Risiken – Effizienter Verkauf von immer mehr Mobilitäts-Absicherungen“.

Das Heft ist seit dem 21. Oktober im Internet unter diesem Link einsehbar. Künftige Druckausgaben können über dieses Formular bestellt werden.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Haftpflichtversicherung · Kfz-Versicherung · Marktforschung · Mopedversicherung · Verkauf
 
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