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Rentenbezug erreicht neue Rekordlänge

21.11.2018 – Die durchschnittliche Länge des Bezugs von Renten wegen Alters insgesamt ist 2017 in Deutschland nach Daten der Deutschen Rentenversicherung auf über 21 Jahre gestiegen. Dabei bezogen Männer ihre Rente über 19 Jahre lang und Frauen fast 23 Jahre.

2017 geborene Jungen können statistisch gesehen damit rechnen, im Schnitt 84,3 Jahre alt zu werden. Für Mädchen liegt der Wert nach den aktuellsten Modellrechnungen für Kohortensterbetafeln der Geburtsjahrgänge von 1871 bis 2017 bei 88,2 Jahren.

Je nach Trendvariante ist die durchschnittliche Lebenserwartung eines Neugeborenen im Vergleich zum Geburtsjahrgang 2000 zwischen einem und zweieinhalb Jahren (Jungen) beziehungsweise zwischen 0,4 und zwei Jahren (Mädchen) gestiegen (VersicherungsJournal 26.6.2017).

Neuer Rekordwert bei der Rentenbezugsdauer

Wie die Daten des Statistischen Bundesamts (Destatis) weiter zeigen, betrug die fernere Lebenserwartung im Alter von 65 Jahren für den Geburtsjahrgang 1950 noch rund 19 Jahre (Männer) beziehungsweise rund 22,5 Jahre (Frauen). Die Vergleichswerte für den Geburtsjahrgang 2017 liegen in der optimistischsten Variante um etwa acht Jahre (Männer) beziehungsweise sieben Jahre (Frauen) höher.

Vor diesem Hintergrund betrachtet ist es nicht verwunderlich, dass die Rentenbezugsdauer immer weiter ansteigt. Nach aktuellen Zahlen der Deutschen Rentenversicherung Bund (DRV) hat sich die durchschnittliche Rentenbezugsdauer (Rente wegen Alters) im vergangenen Jahr auf 21,17 (2016: 20,91) Jahre erhöht.

Unterschiede bei Frauen und Männern

Wie die DRV-Zahlen weiter zeigen, beziehen Frauen mit 23,00 (22,78) Jahren deutlich länger Rente als Männer mit 19,24 (18,92) Jahren. Auf Zehnjahressicht betrachtet ergibt sich ein Zuwachs um fast drei Jahre bei den Männern und um über zwei Jahre bei den Frauen.

Betrachtet man nur die Regelaltersrenten, so bekamen die Bundesbürger 2017 im Schnitt 23,14 (23,06) Jahre gesetzliche Altersbezüge. Bei den Rentnern lag der Wert bei 20,95 (20,89) Jahren, bei den Rentnerinnen bei 24,62 (24,53) Jahren. Im Vergleich zu vor zehn Jahren entspricht dies einem Zuwachs von über eineinhalb Jahren bei den Männern beziehungsweise rund zwei Jahren bei den Frauen.

Altersrentner(innen) werden über 82 (86) Jahre alt

Die DRV-Daten geben zudem auch Aufschluss über das durchschnittliche Rentenwegfallsalter. Dieses lag im vergangenen Jahr bei den Renten wegen Alters bei 82,28 (Männer 80,18 – Frauen 84,27) Jahren.

Betrachtet man nur die Regelaltersrenten, so liegen die Werte jeweils rund zwei Jahre höher. Bei den Männern betrug das durchschnittliche Rentenwegfallsalter 82,25 Jahre, bei den Frauen 86,56. Über die Geschlechter hinweg sterben Altersgeldbezieher mit 84,82 Jahren.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Lebenserwartung · Rente · Senioren
 
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