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Rating: Vier Berufsunfähigkeits-Versicherer sind „hervorragend“

27.4.2021 – Am Unternehmensrating der Berufsunfähigkeits-Versicherer von Franke und Bornberg haben Ergo, Generali, HDI und Nürnberger teilgenommen. Alle wurden mit der Höchstnote bewertet. Die Analysten loben Fortschritte bei den Unternehmen. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie werden erst langsam sichtbar.

Die Franke und Bornberg GmbH hat am Montag die Ausgabe 2020/2021 ihres BU-Unternehmensratings veröffentlicht.

Es basiert nach Unternehmensangaben auf

  • einem „umfangreichen Datenpool, der sich aus den Antworten der teilnehmenden Unternehmen speist,
  • Stichproben bei den Gesellschaften vor Ort verbunden mit einer eingehenden Untersuchung der Leistungspraxis, Arbeitsprozesse und Systeme in der Risiko- und Leistungsprüfung sowie
  • eine ausführliche Stabilitätsbetrachtung, die sowohl öffentliche Informationen wie Geschäfts- und Solvenzberichte berücksichtigt als auch nicht-öffentliche Daten wie beispielweise die Schadenquote mit einbezieht“.

Gegliedert ist die Untersuchung in drei Bereiche mit unterschiedlicher Gewichtung:

  • Kundenorientierung in der Angebots- und Antragsphase: 25 Prozent
  • Kundenorientierung in der Leistungsregulierung: 25 Prozent
  • Stabilität des BU-Geschäfts: 50 Prozent (das ist in der Tabelle unten von Franke und Bornberg falsch angegeben)

In die Stabilitätsbetrachtung sei nun auch Nachhaltigkeit der Prämienkalkulation einbezogen worden, erläutern die Rater. Die Details haben die Analysten im Internet in ihrer Bewertungsrichtlinie (PDF – 1,2 MB) veröffentlicht.

Nur noch vier Versicherer nehmen an dem Rating teil

Der Bewertung haben sich diese Lebensversicherer unterzogen:

Die Ergo Lebensversicherung AG und Swiss Life AG, Niederlassung für Deutschland, die sich dem Rating zuvor noch gestellt hatten, sind nicht mehr dabei. Das gilt auch für die Allianz Lebensversicherungs-AG, die sich an der Teilwertung „Leistungsregulierung“ beteiligt hatte (VersicherungsJournal 4.3.2019).

Die Stuttgarter Lebensversicherung a.G. und die Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung AG hatten sich 2018 noch bewerten lassen (25.4.2018).

Alle Teilnehmer schneiden „hervorragend“ ab

Wie im Vorjahr erhielten alle Teilnehmer die Gesamtbeurteilung „FFF+“ („hervorragend“). Die gleiche Note erhielten die vier Versicherer auch in den drei Teilwertungen.

BU-Unternehmensrating (Bild: Franke und Bornberg)

Insbesondere in der Antragsphase hätten die Gesellschaften gegenüber dem Vorjahr Punkte gewonnen, heben die Analysten hervor. Bei der „Kundenorientierung in der Leistungsregulierung“ seien insbesondere Nürnberger und HDI deutlich vorangekommen. Im Kriterium Stabilität hätten besonders Ergo und Generali große Fortschritte gemacht.

Kurze Zusammenfassungen der Ratingergebnisse der einzelnen Versicherer sind auf der Internetseite zum BU-Unternehmensrating abrufbar. Die jeweils etwa 120 Seiten umfassenden Detaildaten werden nicht veröffentlicht.

Corona-Auswirkungen sind noch nicht sichtbar

Da die erhobenen Daten sich auf das Jahr 2019 beziehen, sind die Auswirkungen der Corona-Pandemie nach Angaben der Analysten jetzt noch nicht an den Ratingergebnissen ablesbar.

Es zeige sich aber schon, dass die Risiko- und die Leistungsprüfung überwiegend ins Homeoffice verlagert worden sei. „Wie erfolgreich die Abstimmung erfolgt und ob die Bearbeitungsdauern dadurch steigen, kann im nächsten Jahr nachvollzogen werden“, kündigt Franke und Bornberg an.

Corona mache die BU-Leistungsprüfung digitaler: Fragen zum Leistungsantrag an Versicherte würden zunehmend per Videochat gestellt und Services wie Teleclaiming (16.2.2015) würden häufiger angeboten. Reale Besuche beim Kunden fänden aktuell nur statt, wenn dies unumgänglich scheine.

Ob und wie die Corona-Restriktionen die Reaktionszeiten für Arztberichte, Gutachten und Krankenhausberichte und damit die Regulierungsdauern verzögern, sei noch unklar. Ebenfalls ungewiss sind für die Rater die Auswirkungen von Covid-19-Erkrankungen auf die BU-Quote.

 
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