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PKV-Alterungsrückstellungen steigen auf weit über 300 Milliarden Euro

21.6.2024

Im Jahr 2023 wuchsen die Alterungsrückstellungen der PKV (private Kranken- und Pflegeversicherung) um gut vier Prozent auf fast 328 Milliarden Euro. Dies ist dem Mitte Juni vom Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV-Verband) veröffentlichten „Rechenschaftsbericht 2024“ zu entnehmen. In diesem werden einige vorläufige Zahlen zum Geschäftsjahr 2023 genannt, etwa zum Bestand im Notlagentarif (VersicherungsJournal 19.6.2024).

In früheren Jahren waren die Steigerungsraten allerdings noch deutlich höher ausgefallen. Zwischen 2000 und 2005 lagen diese noch im zweistelligen Prozent. Sechs Jahre zuvor war erstmals die Marke von einer Viertelbillion Euro überschritten worden (22.6.2018), vor zwei Jahren wurde die 300-Milliarden-Euro-Marke geknackt (21.6.2022). Seit dem Jahr 2000 hat sich das Volumen dieser Reserven in etwa verfünfeinhalbfacht.

Entwicklung (Bild: Wichert)

Die Alterungsrückstellungen haben laut PKV-Verband positive volkswirtschaftliche Effekte. „Der PKV-Kapitalstock ermöglicht mehr Investitionen und hilft dabei, die Wirtschaft zu stärken“, hatte vor einiger Zeit der damalige Verbandsvorsitzende Uwe Laue erläutert (17.6.2019). Verschiedene positive makroökonomische Effekte hatte der Verband bereits in einer einige Jahre zuvor veröffentlichten wissenschaftlichen Studie aufgelistet (24.11.2016).

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Pflegeversicherung · Private Krankenversicherung
 
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