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PKV-Alterungsrückstellungen knacken 300-Milliarden-Euro-Marke

21.6.2022

Im Jahr 2021 wuchsen die Alterungsrückstellungen der PKV (private Kranken- und Pflegeversicherung) um knapp fünf Prozent auf fast 302 Milliarden Euro. Dies ist dem Anfang Juni vom Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV-Verband) veröffentlichten „Rechenschaftsbericht 2021/22“ (VersicherungsJournal 3.6.2022, 3.6.2022) zu entnehmen.

In früheren Jahren waren die Steigerungsraten allerdings noch deutlich höher ausgefallen. Zwischen 2000 und 2005 lagen diese noch im zweistelligen Prozent. Vor etwa vier Jahren war erstmals die Marke von einer Viertelbillion Euro überschritten worden (22.6.2018), nun wurde die 300-Milliarden-Euro-Marke geknackt. Seit dem Jahr 2000 hat sich das Volumen dieser Reserven mehr als verfünffacht.

Altersrückstellungen (Bild: Wichert)

Die Alterungsrückstellungen haben laut PKV-Verband positive volkswirtschaftliche Effekte. „Der PKV-Kapitalstock ermöglicht mehr Investitionen und hilft dabei, die Wirtschaft zu stärken“, hatte vor einiger Zeit der damalige Verbandsvorsitzende Uwe Laue erläutert (17.6.2019). Verschiedene positive makroökonomische Effekte hatte der Verband bereits in einer einige Jahre zuvor veröffentlichten wissenschaftlichen Studie aufgelistet (24.11.2016).

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Pflegeversicherung · Private Krankenversicherung
 
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