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Mailo erweitert Angebot für Freiberufler

5.11.2019 – Eine Vermögensschaden-Haftpflicht-Versicherung ist für Journalisten keine Pflicht und bei vielen Freien eher die Ausnahme als die Regel. Vertraut wird bei Rechtsfällen oft auf die Unterstützung durch Gewerkschaften oder beauftragende Verlage. Der digitale Gewerbeversicherer Mailo hat nun ein Paket aus Betriebs-, Vermögensschaden-Haftpflicht-, Inhalts- und Elektronikversicherung konzipiert.

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Die Mailo Versicherung AG hat ihr Produktportfolio um die Absicherung von Autoren und Journalisten erweitert. Man habe viele Anfragen erhalten, ob man nicht eine Versicherung für Journalisten und Autoren anbieten könne. Dies insbesondere, da man bereits den Journalisten sehr verwandten Bloggern Versicherungsschutz biete (VersicherungsJournal 12.7.2019), so eine Sprecherin des seit 2017 am Markt tätigen Unternehmens (14.3.2019) auf Anfrage.

Die Zielgruppe

Versichert werden „alle beruflich agierenden Journalisten“. Es sei denn, sie beschäftigen sich mit verfassungsfeindlichen, rassistischen oder antisemitischen Inhalten, pornografischen Inhalten, Geheiminformationen, zum Beispiel Whistleblowing, oder Inhalten aus dem Boulevardjournalismus, wird auf Nachfrage mitgeteilt.

Die Versicherung richtet sich an Freiberufler – also selbstständige Journalisten und Autoren. Der Preis ergibt sich aus der gewählten Versicherungssumme und ist für alle Versicherungsnehmer trotz möglicher unterschiedlicher Risikoausprägungen gleich.

Die Versicherung ist eine Kombination aus Betriebs- und Vermögensschaden-Haftpflicht, die auch die Ansprüche aus dem Ersatz vergeblicher Aufwendungen oder entgangenem Gewinn deckt. Aus dem Paket aus Betriebs-, Vermögensschaden-Haftpflicht-, Inhalts- und Elektronikversicherung können auch nur einzelne Teile gewählt werden.

Die Preise

Die Betriebshaftpflicht-Versicherung mit drei Millionen Euro Deckungssumme kostet nach Angaben des Versicherers ab 84,13 Euro jährlich.

Werden zusätzlich die Vermögensschaden-Haftpflicht mit einer Deckungssumme von 100.000 Euro Euro und eine Inhaltsversicherung mit einer Versicherungssumme von 20.000 Euro (mit 10.000 Euro Versicherungssumme in der Elektronikversicherung) abgesichert, kostet dies jährlich 609,84 Euro.

Mitversichert über die Betriebs- und Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung sind unter anderem Vertragsverletzungen, Ansprüche auf Schadenersatz, Ersatz vergeblicher Aufwendungen oder entgangenen Gewinns, Abmahnungen aus Persönlichkeits-, Marken- und Lizenzrechts-Verletzungen, Verstöße gegen Schutz- und Urheberrechte und Reputationsschäden.

Ausschlüsse

Versichert ist aber auch der Verlust von Dokumenten, das Abhandenkommen von Schlüsseln sowie Mietsachschäden auf Geschäftsreisen.

Für die Vermögensschaden-Haftpflicht-Versicherung gibt es rund ein Dutzend Ausschlüsse. So sind beispielsweise Ansprüche auf Vertragserfüllung sowie wegen Vertragsstrafen, Garantie- oder Erfolgszusagen, bewusste Veröffentlichung von eigentlich geheimen Informationen und Ansprüche wegen grob fahrlässiger Vernachlässigung der „pressemäßigen“ Sorgfalt ausgeschlossen.

Das gleiche gilt für „Ansprüche im Zusammenhang mit Sensations- oder Boulevardjournalismus“, was der Versicherer auf Nachfrage wie so definiert: „Journalismus, welcher das Privatleben von Personen von öffentlichem Interesse bloßstellt, wie es teilweise in Boulevardmagazinen vorkommt“. Nicht versichert sind zudem Ansprüche wegen Mobbings und Bloßstellungen.

Vor Gericht

Der Versicherungsschutz erstreckt sich auf die Tätigkeiten als Autor beziehungsweise Journalist. Versichert sind bis jeweils 100.000 Euro Strafverteidigungskosten, Eigenschäden sowie ein pauschalierter Schadenersatz und Vertragsstrafen aus der Verletzung von Geheimhaltungspflichten und Datenschutz-Vereinbarungen.

Grundsätzlich werden „berechtigte Schadenersatz-Forderungen“ übernommen. Die Haftpflichtversicherung beinhaltet die passive Rechtsschutzfunktion. Eine Strafe (zum Beispiel ein Bußgeld) ist über eine Haftpflichtversicherung nicht abgedeckt, sondern nur der Schadenersatz zur Versicherungssumme.

Nach Absprache werden auch die Kosten für einen Mediator übernommen. Anerkenntnisse oder Vergleiche, die vom Versicherungsnehmer ohne Zustimmung des Versicherers abgegeben oder geschlossen worden sind, binden den Versicherer nur, soweit der Anspruch auch ohne Anerkenntnis oder Vergleich bestanden hätte, wird mitgeteilt.

Die Inhaltsversicherung

Die Inhaltsversicherung ersetzt die kaufmännische und technische Betriebseinrichtung bei Zerstörung, Beschädigung und Abhandenkommen gegen die Gefahren Feuer, Einbruchdiebstahl, Leitungswasser und Sturm und Hagel.

Der Baustein Elektronik (stationäre und mobile Geräte) ist zusätzlich mitversichert. Daten und Programme sind aber nur versichert, sofern sie betriebsfertig oder lauffähig sind und durch einen versicherten Schaden verloren, verändert oder nicht mehr verfügbar sind.

Weitere Besonderheiten sind unter anderem die Update-Garantie und die erweiterte Neuwertversicherung. Bei Schäden bis zu zehn Prozent der Versicherungssumme verzichtet Mailo auf die Anrechnung von Unterversicherung und die Prüfung grober Fahrlässigkeit. Zudem besteht bis zehn Prozent der Versicherungssumme eine Vorsorgeversicherung.

 
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