KMU zeigen sich oft planlos in Sachen bAV und bKV

7.6.2019

Von den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Deutschland hat fast jeder zweite Betrieb (48 Prozent) mit 200 bis 500 Mitarbeitern Probleme, qualifiziertes Personal zu gewinnen und zu binden. Zu diesem Ergebnis kommt die sechste „KMU-Studie 2019“ des Gothaer-Konzerns, in der aktuelle Herausforderungen des Mittelstands analysiert werden (VersicherungsJournal 15.5.2019).

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41 Prozent der befragten Firmen bieten ihren Mitarbeitern eine betriebliche Altersversorgung (bAV) an. 18 Prozent der Unternehmer kennen diese Möglichkeit nicht, weitere 41 Prozent wissen über die bAV Bescheid, nutzen sie aber nicht zur Personalbindung.

Einschätzung betrieblichen Vorsorge (Bild: Gothaer)
Antworten der Teilnehmer auf die Frage: „Warum bietet Ihr Unternehmen keine betriebliche Altersvorsorge an?“ (Bild: Gothaer / „KMU-Studie 2019“)

Eine betriebliche Krankenversicherung (bKV) als Sozialleistung bietet sogar nur jedes vierte Unternehmen an. 38 Prozent kennen diese Möglichkeit nicht, 37 Prozent wissen über die bKV Bescheid, nutzen sie aber nicht. Auf die Frage: „Warum bietet Ihr Unternehmen keine betriebliche Krankenversicherung an?“ antworteten 49 Prozent mit „zu teuer“ und 30 Prozent mit „sehe darin keine Vorteile“. Ähnlich antworteten die Unternehmer auf die Frage, warum sie ihren Mitarbeitern keine bAV offerieren: 52 Prozent meinten „zu teuer“ und 29 Prozent sehen in dem Angebot keine Vorteile.

Für die Gothaer-Studie wurden vom 27. Februar bis 15. März 1.009 Personen, die in den jeweiligen Unternehmen für das Thema Versicherungen (mit-) verantwortlich sind, in Betrieben aus 21 Branchen mit bis zu 500 Mitarbeitern zum Thema online befragt.

 
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