Hansemerkur bringt neuen Pflegezusatz-Tarif

11.1.2019 – Mit einer neuen Option in der betrieblichen Kranken-Zusatzversicherung (bKV) vergrößert die Hansemerkur ihr Produkt-Portfolio. Der Pflegezusatz-Tarif kostet knapp neun Euro pro Beschäftigten und ist auf drei Jahre befristet.

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Die Hansemerkur Krankenversicherung AG erweiterte ihre betriebliche Krankenzusatz-Versicherung (bKV) zum 1. Januar um einen neuen Pflege-Baustein. Der Pflegezusatz-Tarif „BKPG“ richtet sich an Mitarbeiter zwischen 15 und 67 Jahren. Die Kosten pro Versicherten betragen 8,90 Euro im Monat.

Unternehmen können das Angebot ohne Gesundheitsprüfung und ab zehn Arbeitnehmern abschließen, teilte der Versicherer auf Nachfrage mit.

Allerdings nimmt die Hansemerkur folgende Einschränkung vor: „Grundsätzlich sind nur Personen versicherbar, die eine im Gruppenversicherungs-Vertrag vereinbarte Anzahl von Fehltagen aufgrund von Krankheit in den letzten zwei Jahren vor Versicherungsbeginn nicht überschreiten.“ Familienmitglieder sind nicht versicherbar.

Versicherte können zwischen zwei Optionen wählen

Im Leistungsfall erhält der versicherte Arbeitnehmer je nach Pflegegrad ein individuelles Pflegemonatsgeld. Das sei unabhängig davon, ob dieser eine stationäre oder ambulante Pflege zu Hause bevorzugt.

Bei Eintritt der Pflegebedürftigkeit (ab Pflegegrad 2) kann der Versicherte zwischen zwei Optionen wählen: einem einheitlichen Pflegemonatsgeld in Höhe von bis zu 1.000 Euro für die Pflegestufen 2 bis 5. Oder der Versicherte entscheidet sich für ein Pflegemonatsgeld bis zu 750 Euro inklusive einer Einmalzahlung in Höhe von 5.000 Euro, erklärt Hansemerkur.

„Die Option auf eine Einmalzahlung erlaubt eine bessere Anpassung an die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen Versicherten. Dadurch können unmittelbar nach Pflegeeintritt entstehende hohe Kosten besser aufgefangen werden“, so Hansemerkur gegenüber VersicherungsJournal.

In Abhängigkeit von der Dauer der Pflegebedürftigkeit sei trotz der Absenkung des Pflegemonatsgeldes eine höhere Gesamtleistung möglich.

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Die Leistung ist auf drei Jahre begrenzt

Zusätzlich beinhaltet der Tarif eine Pflegeplatzgarantie, eine telefonische Pflegeberatung und die Vermittlung von Assistance-Leistungen. Der Vertrag endet entweder nach Auszahlung des Pflegemonatsgeldes für 36 Monate oder mit dem Erreichen der Höchstaltersgrenze von 67 Jahren.

Zu der begrenzten Laufzeit des Vertrags auf drei Jahre erläutert die Hansemerkur: „Der Tarif BKPG ist zur Überbrückung für bei Eintritt einer Pflegebedürftigkeit entstehende hohe Kosten, wie durch notwendige häusliche Umbaumaßnahmen, konzipiert und wird ausschließlich im Rahmen der arbeitgeberfinanzierten betrieblichen Krankenversicherung angeboten.“

Er stelle eine Unterstützungsleistung des Arbeitgebers im Falle eines frühzeitigen Pflegeeintritts dar und könne den Abschluss einer unbefristeten privaten Pflegezusatz-Versicherung durch den Arbeitnehmer nicht ersetzen, so der Versicherer weiter.

 
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