Gut jeder vierte Rentner muss Alterseinkünfte versteuern

13.6.2019

Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat erstmals erfasst, wie viele der insgesamt 21,2 Millionen Personen, die 2015 in Deutschland Leistungen aus gesetzlicher, betrieblicher und privater Rente erhielten, steuerpflichtig waren. Danach mussten 27 Prozent oder rund 5,8 Millionen Personen Einkommensteuer auf ihre Alterseinkünfte zahlen. Dabei lag das Gesamtvolumen der Rentenleistungen im Berichtsjahr bei 278 Milliarden Euro. Davon wurden 16 Prozent oder rund 43,4 Milliarden Euro tatsächlich besteuert. Nach den Angaben ist die Statistik der Rentenbezugs-Mitteilungen erstmals für das Jahr 2015 verfügbar. Diese soll zukünftig jährlich veröffentlicht werden.

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Die Besteuerung von Alterseinkünften war 2005 im Alterseinkünftegesetz neu geregelt worden. Im Kern wird dabei der schrittweise Übergang zur nachgelagerten Besteuerung der gesetzlichen Rente bis zum Jahr 2040 (dann 100 Prozent) geregelt. Welcher Anteil der Renteneinkünfte besteuert wird, richtet sich nach dem Jahr des Rentenbeginns.

Im Jahr 2015 lag der zu versteuernde Rentenanteil für den Rentenneuzugang bei 70 Prozent. 30 Prozent der Rente bleiben dauerhaft steuerfrei. Wer 2019 in Rente geht, muss bereits 78 Prozent der Rente versteuern. Der Freibetrag schrumpft zugleich nach den Daten der Deutschen Rentenversicherung Bund auf 22 Prozent. Durch den allgemeinen Steuergrundfreibetrag bleiben viele Renten aber steuerfrei.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Einkommensteuer · Rente · Senioren
 
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