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Finanztest: Die günstigsten Autoversicherungen

14.10.2020 – In der Zeitschrift Finanztest ist ein Vergleich von Kfz-Tarifen für Pkw veröffentlicht worden. Unter den Anbietern, die den geforderten Mindestschutz erfüllen, sind nach Ansicht der Tester acht beim Preis zumindest in einzelnen Beispielen „weit besser als der Durchschnitt“. Das sind wie im Vorjahr Axa easy, Cosmos, DA Deutsche Allgemeine, Friday, Huk24 und Verti. Hinzugekommen sind Bavariadirekt, Hansemerkur, Huk-Coburg Allgemeine und WGV. Nicht mehr zu den Preisführern zählen Europa und HDI.

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Die Stiftung Warentest hat in ihrer Zeitschrift Finanztest 11/2020 auf neun Heftseiten einen Vergleich von Kfz-Versicherungen veröffentlicht. Online werden ergänzend 23 Seiten Zusatzinformationen angeboten. Im Test waren 160 Tarife von 71 Versicherern. Im Vorjahr waren es 150 Lösungen von 67 Anbietern (VersicherungsJournal 16.10.2019)

Nach Beobachtungen der Verbraucherschützer lohnt es sich für Autofahrer in diesem Herbst noch mehr als sonst, die Kfz-Versicherung zu überprüfen. Diesmal tue sich viel bei Preis und Leistungen. Die Versicherer hätten wegen der Corona-Einschränkungen weniger Schäden zu regulieren gehabt und nun mehr Spielraum bei ihren Tarifen.

Mehr Leistung in neuen Tarifen

Das zeige sich zum Beispiel bei den für Leistungen bei Marderbissen. Hier habe die Huk-Coburg in ihrem Klassik-Tarif die Entschädigungsgrenze von 6.000 Euro auf 20.000 Euro angehoben. Auch Hansemerkur und Sparkassendirekt würden nun in manchen Tarifen mehr leisten. Andere Anbieter zahlten bei Totalschäden in den ersten 36 statt 18 Monaten den Neupreis.

Die Basler habe im Basistarif die Haftungssumme für pauschale Sachschäden auf 100 Millionen Euro verdoppelt und ersetze Personenschäden nun bis zu 15 (vorher acht) Millionen Euro.

Bestandskunden würden direkt profitieren, wenn ihr Tarif ein automatisches Update vorsehe. Anderenfalls könne der Versicherer nach einer Vertragsänderung gefragt werden und bei einer Ablehnung zu einem anderen Anbieter gewechselt werden.

Große Beitragsunterschiede

Bei den Jahresbeiträgen haben die Warentester Unterschiede von mehr als 100 Prozent festgestellt. Für den Vergleich wurden die Konditionen für mehrere Beispielkunden im Alter von 45 und 70 Jahren mit unterschiedlichen Schadenfreiheitsklassen, Fahrerkreisen, Autos und Standorten ermittelt.

Die Musterfälle wurden mit einem von den Warentestern empfohlenen Mindestschutz gerechnet. Dazu zählen sie in der Haftpflicht-Deckung 100 Millionen Euro Pauschalsumme mit mindestens 15 Millionen Euro pro geschädigter Person und einen Zusatzschutz bei Mietwagenbenutzung im Ausland („Mallorca-Deckung“).

Die Teilkasko-Leistung muss Tierbisse an Leitungen, Schläuchen und Kabeln sowie Folgeschäden umfassen. Zudem müssen Wildunfälle mit Tieren aller Art oder allen Wirbeltieren versichert sein und auf die Einrede einer groben Fahrlässigkeit muss verzichtet werden. Die Vollkasko-Deckung muss eine Neuwertentschädigung in den ersten zwölf Monaten einschließen.

Günstige Kfz-Haftpflicht-Versicherungen

Im Preisvergleich der reinen Haftpflicht-Deckung für einen zehn Jahre alten Gebrauchtwagen liegen 13 Anbieter in mindestens einer Altersgruppe „besser“ oder „weit besser“ als der Durchschnitt.

„Weit besser“ sind demnach:

Die Hansemerkur und die Huk-Coburg Allgemeine sind neu in dieser Gruppe. Vorjahresteilnehmer Europago, HDI Versicherung AG und Verti Versicherung AG sind hier nicht mehr bei den Preisführern dabei.

Preisniveau und Leistungen im Vergleich

In der Zeitschrift sind für die Kombinationen Teilkasko und Haftpflicht sowie Vollkasko und Haftpflicht alle teilnehmenden Anbieter aufgeführt, die den oben genannten Mindestschutz bieten.

Neben Anbietername und Tarif sind jeweils mehr als ein Dutzend Leistungsmerkmale aufgeführt. Inwieweit die einzelnen Tarife jeweils leisten, ist zumindest grob skizziert. Einige Details sind in Fußnoten erklärt. Auf eine Bewertung der Tarifqualität haben die Tester verzichtet.

Zudem wird in der Zeitschrift auch für die Leistungskombinationen das Beitragsniveau der Angebote für Versicherungsnehmer im Alter von 20, 40 und 70 Jahren dargestellt. Die Skala reicht in fünf Stufen von „weit besser als der Durchschnitt“ bis „weit schlechter“. Dabei blieben Tarife mit Werkstattbindung unberücksichtigt.

Weil bei den Tarifen viel Bewegung sei, würden Mitte November in Finanztest 12/2020 aktualisierte Tabellen veröffentlicht, kündigen die Tester an.

Vollkasko und Haftpflicht

In der Tabelle der „günstigen Tarife mit guten Leistungen“ in der Kombination Vollkasko (mit 300 Euro Selbstbehalt) und Haftpflicht wird das Preisniveau dieser Angebote mit „weit besser als der Durchschnitt“ bewertet:

  • Axa Easy, „Mobil Online Extra (M)“,
  • Axa Easy, „Mobil Online Top (L)“, nur 20-Jährige,
  • Cosmos Versicherungs AG, Tarif „Basis“, nur 20- und 40-Jährige,
  • DA Deutsche Allgemeine, „Komfort“ und „Komfort plus“,
  • Friday - Deutsche Niederlassung der Friday Insurance S.A., nur 40-Jährige,
  • Hansemerkur, „Drive Smart“, nur 20-Jährige,
  • Huk24, „Classic“ und „Classic Plus“,
  • Huk-Coburg Allgemeine, „Classic“ und „Classic Plus“, nur 20-Jährige
  • Verti, „Klassik“, nur 40- und 70-Jährige, und
  • WGV-Versicherung AG, „Optimal“, nur 70-Jährige.

Neu in diesem Kreis sind Axa easy, Hansemerkur, Huk-Coburg Allgemeine und WGV. Nicht mehr dabei ist die im Vorjahr hier noch aufgeführte HDI Versicherung AG.

Teilkasko und Haftpflicht

In der Kombination mit Teilkasko-Deckung (mit 150 Euro Selbstbehalt) schneiden diese Tarife „mit guten Leistungen“ „weit besser als der Durchschnitt“ ab:

  • Axa Easy, „Mobil Online Extra (M)“,
  • Axa Easy, „Mobil Online Top (L)“, nur 20-Jährige,
  • Bavariadirekt, Marke der Ovag Ostdeutsche Versicherung AG, „Komfort M“, nur 20-Jährige,
  • DA Deutsche Allgemeine, „Komfort“ und „Komfort plus“,
  • Huk24, „Classic“, nur 20-Jährige
  • Verti, „Klassik“, nur 40- und 70-Jährige

Neu sind hier Axa easy und Bavariadirekt. Herausgefallen aus dieser Gruppe sind Europago und Friday.

Das raten die Tester

Die Tester raten zu einem individuellen Preisvergleich, der auf den persönlichen Bedarf zugeschnitten ist. Neben dem empfohlenen Versicherungsumfang sollten nach Bedarf weitere Leistungen einbezogen werden, die sinnvoll sein können.

Dazu zählen die Tester den Fahrerschutz, die Auslandsausfalldeckung, Rabattretter und Rabattschutz, die Gap-Deckung für Leasingfahrzeuge und einen Schutzbrief. Wer gelegentlich zusätzliche Fahrer ans Steuer lasse, könne diese tageweise einschließen.

Fahrer von Hybrid- und reinen Elektrofahrzeugen sollten auf den spezifischen Versicherungsumfang für diese Autos achten. Das betreffe den Akku, Tierbisse, Bedienfehler, Ladekabel und Wallbox. Beim Schutzbrief solle auch das Liegenbleiben wegen leerem Akku abgedeckt sein, das sei nicht in allen Policen der Fall.

Die Zeitschrift Finanztest 11/2020 ist für 6,10 Euro im Handel zu kaufen. Das Heft ist auch als E-Paper für 4,99 Euro online erhältlich. Der einzelne Artikel inklusive Zusatzmaterial kostet drei Euro.

 
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