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Die gesetzliche Krankenversicherung wird teurer

16.9.2020

Bundes-Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) erwarten laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) bei der gesetzlichen Krankenversicherung für 2021 eine Finanzierungslücke von etwa 16 Milliarden Euro. Diese sei verursacht durch die Wirtschaftskrise und höhere Gesundheitsausgaben als Folge der Corona-Pandemie.

Nun haben sich die Minister geeinigt, wie die Lücke geschlossen werden soll, schreibt die FAZ. Demnach steuert das Bundesministerium der Finanzen (BMF) fünf Milliarden Euro Bundesmittel bei. Acht Milliarden Euro sollen aus den Rücklagen der Krankenkassen entnommen werden. Die restlichen drei Milliarden Euro sollen die Versicherten über Zusatzbeiträge zahlen.

Der durchschnittliche Zusatzbeitrag solle um 0,2 Prozentpunkte auf 1,3 Prozent steigen. In dem „Maßnahmenpaket zur Stabilisierung der Zusatzbeiträge“ werde die Gesamtbelastung der Sozialbeiträge für 2021 mit 39,95 Prozent angegeben. Beziehe man den Zusatzbeitrag für Kinderlose in der Pflegeversicherung mit ein, betrage die tatsächliche Belastung 40,2 Prozent und liege damit über der festgelegten Höchstgrenze, rechnet die FAZ vor.

Wie teuer die Versicherung tatsächlich wird, hängt von der jeweiligen Krankenkasse ab. Die einzelnen Körperschaften erheben je nach Finanzlage einen individuellen Zusatzbeitrag. Der lag Ende 2019 zwischen 0,2 und 1,7 Prozent, Tendenz steigend (VersicherungsJournal 19.12.2019).

 
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