4.3.2026 – Der Nachrichtensender hat ein Ranking von Policen veröffentlicht, mit denen ein Musterkunde seinen Besitz finanziell gegen Schäden absichern kann. Hierzu wurde die Durchschnittsprämie in sechs deutschen Städten berechnet. Unter den Offerten mit dem höchsten Produktrating stechen die Angebote der Interrisk und der Waldenburger hervor, gefolgt vom Schleswiger Versicherungsverein und der WGV.
Die Franke und Bornberg GmbH hat für die NTV Nachrichtenfernsehen GmbH Hausratpolicen untersucht. Auf dem Prüfstand standen dabei Verträge von 35 Anbietern, deren Detailergebnisse in dem Bericht „Das sind die besten Versicherungspolicen für Haus und Hausrat“ nachzulesen sind.
Hierfür hatte die Ratingagentur die Offerten mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis ermittelt. Um den mit 70 Prozent gewichteten Aspekt Leistung zu beurteilen, griff Franke und Bornberg auf sein Produktrating zurück (VersicherungsJournal 30.4.2025). Die Gesamtqualität der Tarife zeigt die siebenstufige Bewertungsskala von „FFF+“ („hervorragend“) bis „F-“ („ungenügend“) an.
Schlecht bewertet wurden einerseits „Tarife mit zu niedrigen Leistungen bei Onlineschäden oder beim unberechtigten Gebrauch von Kreditkarten“, heißt es in dem Testbericht. Andererseits „lassen bei schwächeren Policen die Leistungen für Seng- und Schmorschäden sowie für Schäden durch Rauch und Ruß zu wünschen übrig“.
Um das höchste Rating zu erhalten, muss der Versicherer beispielsweise bei grober Fahrlässigkeit und unabhängig von der Schadenhöhe auf Leistungskürzungen verzichten. Außerdem muss auch Bargeld außerhalb von Wertschutzschränken in einer Höhe von bis zu 2.000 Euro abgedeckt sein.
Laut Franke und Bornberg sind Fahrräder in leistungsstärkeren Tarifen nicht nur dann gegen Diebstahl versichert, wenn sie in der abgeschlossenen Wohnung oder im Keller standen. Sondern auch dann, wenn sie draußen an einem festen Gegenstand angeschlossen waren.
Zur Höhe der Absicherung heißt es in dem Testbericht: „Top-Tarife schließen Fahrräder häufig bis zu einer bestimmten Summe, etwa 3.000 Euro, automatisch ohne Mehrbeitrag mit ein.“
Mit den übrigen 30 Prozent geht der Aspekt Preis in die Gesamtnote ein. Die Höhe des durchschnittlichen Tarifbeitrags (Stand: Februar 2026) wurde jeweils für eine Musterwohnung an sechs unterschiedlichen Standorten berechnet: Berlin, Dresden, Hamburg, Hannover, Köln und München.
Franke und Bornberg hat dabei jeweils Hausratverträge mit 65.000 Euro Versicherungssumme berücksichtigt. Zudem sollte Fahrraddiebstahl bis zu einem Wert von 3.000 Euro versichert sein.
In dem Musterfall gingen die Branchenanalysten von einem Objekt mit 100 Quadratmetern Wohnfläche aus. Es soll inklusive Elementarschutz versichert werden, damit auch Schäden bei Überschwemmung, Starkregen oder Erdrutsch abgedeckt sind.
Dem Testergebnis zufolge schnitten 18 Offerten mit der besten Gesamtnote „sehr gut“ ab. Sie verzeichnen jeweils das Top-Rating „FFF+“ und haben mit ihren Prämien mindestens 90 der 100 möglichen Gesamtpunkte eingesammelt.
Demnach erreichten aber nur zwei Tarife die volle Punktzahl. Dies ist einerseits „Konzept XXL“ (mit Schadenfreiheitsrabatt) der Interrisk Versicherungs-AG Vienna Insurance Group und andererseits „Premium“ der Waldenburger Versicherung AG.
Mit nur einem Punkt weniger folgt die Tarifkombination „SSVaG Top Plus, Bankschließfach (30.000 EUR)“ des Schleswiger Versicherungsverein a.G. Den Bronzerang belegt der „Optimal-Tarif“ der WGV-Versicherung AG mit 97 Punkten.
Knapp am Podium vorbei schrammen vier Tarife mit jeweils 96 Punkten:
Zwei weitere sammeln 95 Punkte ein: „Premium Schutz“ der Adcuri GmbH und „komfort“ der Axa Versicherung AG. Mit 93, 92 beziehungsweise 91 Punkten folgen die Tarifkombinationen
Nur noch knapp mit „sehr gut“ benotet sind fünf Angebote, die jeweils mit 90 Punkten bewertet wurden:
Ihre Leserbriefe können für andere Leser eine wesentliche Ergänzung zu unserer Berichterstattung sein. Bitte schreiben Sie Ihre Kommentare unter den Artikel in das dafür vorgesehene Eingabefeld.
Die Redaktion freut sich auch über Hintergrund- und Insiderinformationen, wenn sie nicht zur Veröffentlichung unter dem Namen des Informanten bestimmt ist. Wir sichern unseren Lesern absolute Vertraulichkeit zu. Schreiben Sie bitte an redaktion@versicherungsjournal.de.
Allgemeine Pressemitteilungen erbitten wir an meldungen@versicherungsjournal.de.
Geraten Sie in Verkaufssituationen immer wieder an Grenzen?
Wie Sie unterschiedliche Persönlichkeitstypen zielgerichtet ansprechen, erfahren Sie im Praktikerhandbuch „Vertriebsgötter“.
Interessiert? Dann können Sie das Buch ab sofort zum vergünstigten Schnäppchenpreis unter diesem Link bestellen.















