Altersvorsorgereform: Wann die alte Riester-Förderung höher ist

3.3.2026

Die Institut für Vorsorge und Finanzplanung GmbH (IVFP) hat einen Online-Rechner entwickelt, der die Förderung der bisherigen Riester-Rente mit der des geplanten Altersvorsorge-Depots vergleicht. Er ist als neues Modul in die IVFP-Beratungssoftware „fairadvisor.net“ integriert, die Vermittlern die Durchführung einer „unabhängigen und rechtssicheren Vorsorgeberatung“ ermöglichen soll.

Hintergrund des neuen Tools ist, dass die steuerliche Förderung der privaten Altersvorsorge hierzulande im Umbruch ist. Laut dem Entwurf zum Altersvorsorgereformgesetz (Drucksache 21/4088; PDF; 2,3 MB) werden die 2002 eingeführten Riester-Zulagen ab 2027 von einer vereinfachten Fördersystematik abgelöst (8.12.2025).

Fördervergleichsrechner (Bild: IVFP)
Fördervergleichsrechner (Bild: IVFP)

„Dazwischen liegt eine Übergangsphase – und genau hier entsteht ein enormes Beratungspotenzial“, heißt es hierzu aktuell vom IVFP. Denn für die meisten Sparer lohne sich ein individueller Fördervergleich zwischen den Vorteilen des Riester-Systems und denen des Altersvorsorge-Depots.

Als konkretes Beispiel nennt das IVFP einen ledigen Sparer mit zwei Kindern und 22.375 Euro jährlichem Bruttogehalt. Dessen Förderquote der Riester-Rente liegt mit 87 Prozent 43 Prozentpunkte über der des geförderten Depots. Bei einem um 27.000 Euro höheren Einkommen läge seine Riester-Förderquote (39 Prozent) hingegen fünf Prozentpunkte unter der des Altersvorsorge-Depots.

Zu seinem Fördervergleichsrechner veranstaltet das IVFP am Mittwoch, 18. März, von 11.30 Uhr bis 12 Uhr ein kostenfreies Webinar. Darin zeigt der Anbieter anhand von Praxisfällen auf, in welchen Konstellationen die Förderquote der Riester-Rente und in welchen die des Depots höher ist.

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Schlagwörter zu diesem Artikel
Altersvorsorge · Beratungssoftware · Rente · Riester
 
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