WERBUNG

Verticus lässt Verti den Namen verbieten

22.2.2019 – Nach einem Urteil des Landgerichts Köln darf die Verti Versicherung AG nicht mehr so heißen, wie sie seit 2017 im Handelsregister eingetragen ist. (Bild: Verti)

WERBUNG

Der Namensbestandteil „Verticus“ ist nach Ansicht des Gerichts durch § 5 Abs. 1 und 2 S. 1 MarkenG geschützt. Da die zur Hansemerkur Versicherungsgruppe gehörende Versicherungsmaklerin (VersicherungsJournal 7.11.2012) seit 2008 so firmiere, habe sie die älteren Rechte gegenüber Verti. Die nennt sich erst seit 2017 so (VersicherungsJournal 2.8.2017).

Das Argument der Beklagten, sie sei als Versicherer in einem anderen Markt tätig als die Vermittlerin, erkannte das Gericht nicht an. Es bestehe eine hohe Branchennähe. Auch den von Verti geltend gemachten Vertrauensschutz lehnten die Richter als „nicht von anhaltender Dauer“ ab, da die Umfirmierung erst 2017 stattgefunden habe.

Verti kommentierte das Urteil so: „Wir […] behalten uns vor, Berufung gegen die Entscheidung einzulegen.“ Inhaltlich wollte sich das Unternehmen nicht äußern. Kürzlich war eine anderer Namensstreit, zwischen der Versicherungskammer Bayern (VKB) und der Versicherungsgruppe die Bayerische, beendet worden (VersicherungsJournal 22.11.2018, 16.11.2018, Medienspiegel 12.6.2017).

Schlagwörter zu diesem Artikel
Versicherungsmakler
 
WERBUNG
Die Alternative zum Premium-Abonnement

Möchten Sie Artikel ohne Registrierung abrufen, so können Sie jeden Text über GBI-Genios Deutsche Wirtschaftsdatenbank GmbH einzeln für einen geringen Stückpreis erhalten. Direkt auf diesen Artikel bei Genios gelangen Sie hier.

WERBUNG