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Signal Iduna macht die „Vision 2023“ sichtbar

29.1.2020 – Die Versicherungsgruppe hat im abgelaufenen Geschäftsjahr die Beitragseinnahmen in allen Sparten gesteigert. Das teilte der Konzern am Mittwoch in Hamburg mit und gab einen Ausblick für das laufende Jahr. Daneben zeigte der Konzern seine neu gestalteten agilen Arbeitsplätze.

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Die Signal Iduna Versicherungsgruppe setzt weiter auf Wachstum. Im Rahmen des Transformations-Programms „Vision 2023“ sollen binnen fünf Jahren die Beiträge um ein Viertel und der nachhaltige rechnungsmäßige Überschuss vor Steuern um 30 Prozent steigern. Das hatte Konzernchef Ulrich Leitermann vor einem Jahr bekräftigt (VersicherungsJournal 14.2.2019).

Inzwischen sind den Ankündigungen Taten gefolgt. Im Frühjahr hatte der Konzern von Beitragszuwächsen in allen Versicherungssparten im ersten Quartal berichtet (29.5.2019).

Signal Iduna wächst in allen Sparten

Ulrich Leitermann (Bild: Meyer)
Ulrich Leitermann (Bild: Meyer)

Gestern blickte der Manager in Hamburg vor Journalisten mit einigen vorläufigen Zahlen auf das gesamte abgelaufene Geschäftsjahr zurück.

Die Beitragseinnahmen seien insgesamt um drei Prozent und damit deutlich über dem Branchentrend auf 5,9 Milliarden Euro gestiegen. Das Bruttoneugeschäft habe sich um mehr als 20 Prozent nach Beiträgen erhöht, sagte Leitermann.

In der Krankensparte sei es gelungen, die Zahl der Vollversicherung um 1.574 zu erhöhen, während die Branche insgesamt einen Rückgang zu verzeichnen gehabt habe.

Mit sechs Prozent Beitragszuwachs den größten Sprung machte die Gruppe im Komposit-Geschäft. Der Markt habe die Einnahmen mit Schaden- und Unfallversicherungen dagegen nur halb so stark steigern können. Zu dem überdurchschnittlichen Wachstum habe die erneuerte Produktpalette maßgeblich beigetragen, erklärte Leitermann.

Für 2020 peilt der Konzern sechs Milliarden Euro Einnahmen an

Für das laufende Jahr erwartet der Manager mehr als sechs Milliarden Euro Prämieneinnahmen. Bis 2023 will er sieben Miiliarden Euro schaffen.

Zwar befinde sich die Wirtschaft in einem leichten Abschwung, aber dem Handwerk − und damit einer der wichtigsten Zielgruppen des Konzerns − gehe es gut.

Impulse erwartet er unter anderem durch einen im letzten Herbst abgeschlossenen Rahmenvertrag für die betriebliche Altersversorgung der 1,1 Millionen Beschäftigten im Hotel- und Gaststättengewerbe (VersicherungsJournal Medienspiegel 2.10.2019).

Einblick in die Digitalisierung

Das Transformationsprogramm der Versicherungsgruppe ist am Standort Hamburg-Dammtor auch optisch wahrnehmbar. In einer ehemaligen hauseigenen Druckerei arbeiten verschiedene Teams an Digitalisierungs-Projekten.

Zu diesem Zweck wurden die Büros für eine agile Arbeitsweise hergerichtet. Dort finden sich jetzt zum Beispiel große Pinnwände für die Projektplanung und ruhige Kabinen für konzentrierte Besprechungen.

Eine Arbeitsgruppe digitalisiert das Reklamationswesen. Derzeit wird der Außendienst eingebunden. Für Leitermann ist der Bereich ein Teil des Serviceversprechens: „Beschwerden sind nichts Negatives.“

Ein anderes Team optimiert Prozesse der Bestandsführung. Es will intensiver als bisher Vorgänge wie Adressänderungs-Mitteilungen der Kunden zum Ausbauen der Kundenbeziehungen nutzen.

Die Hälfte der Arztrechnungen wird per App eingereicht

Für die Kunden sichtbar wird die Digitalisierung auch in der Gesundheits-App des Krankenversicherers. Darüber würden zahlreiche Dienstleistungen angeboten und manche Versicherungen könnten online abgeschlossen werden. Bereits über 50 Prozent der Arztrechnungen würden die Versicherten über die App zur Erstattung einreichen,

Darüber hinaus will die Signal Iduna mit der Beteiligung an der SDA SE an Schnittstellen zu Dienstleistern mitarbeiten. An dem Unternehmen hätten sich inzwischen auch Allianz und Debeka beteiligt, sagte Leitermann.

Die SDA-Tochter Edith.care GmbH habe einen elektronischen Leistungsantrag für die Pflegeversicherung entwickelt. Den will sie auch anderen privaten und gesetzlichen Krankenversicherern anbieten.

Arbeitswelt ändert sich

Die Arbeitsplätze ändern sich auch an anderer Stelle. In der City Nord in Hamburg entsteht bis 2022 ein Neubau. Dort wird die Zahl der Arbeitsplätze nur 70 bis 80 Prozent der Mitarbeiter entsprechen, so dass für alle jeweils anwesenden Angestellten ein Schreibtisch bereitsteht, jedoch nicht immer derselbe.

Die Mitarbeiterzahl hat der Konzern im vergangenen Jahr um 160 Innendienstler erhöht. Darunter sind 24 zusätzliche Ausbildungsplätze; damit stieg die Ausbildungsquote.

Um den Engpass beim IT-Fachpersonal zu überwinden, bietet das Unternehmen für erfolgreiche Empfehlungen aus der Belegschaft eine Werbeprämie von 3.000 Euro an.

Claus-Peter Meyer

 
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