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Kölner Pensionskasse macht kein Neugeschäft mehr

6.12.2018

Die Pensionskasse der Caritas VVaG und die von ihr 2002 gegründete Kölner Pensionskasse VVaG wollen ihr Geschäft nicht in einen externen Run-off geben. Die Bestände werden weiter von der Pensionskasse verwaltet, sagte ein Unternehmenssprecher am Mittwoch auf Nachfrage.

Am Vortag war bekannt geworden, dass die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungs-Aufsicht (Bafin) der Pensionskasse der Caritas das Neugeschäft untersagt hat (VersicherungsJournal 5.12.2018). Auch die Kölner Pensionskasse tätigt kein Neugeschäft mehr. Allerdings läuft hier offenbar noch die Widerspruchsfrist gegen eine entsprechende Untersagung des Neugeschäftes durch die Aufsicht.

Olaf Keese (Bild: Kölner Pensionskasse)
Olaf Keese
(Bild: Kölner Pensionskasse)

Dem Unternehmenssprecher zufolge wird die Öffnung für das Neugeschäft angestrebt. Dies setze voraus, dass die hierfür erforderlichen aufsichtsrechtlichen Mindest-Kapitalanforderungen erfüllten würden. Die Abstimmungen zum Eingriff in das Beitrags- und Leistungsgefüge der Anwärter und Rentner seien noch nicht abgeschlossen. Dazu befänden sich Vorstand, Verantwortlicher Aktuar, Wirtschaftsprüfer und die Bafin in andauernden Abstimmungen.

Eine Nachschusspflicht für Arbeitgeber ist satzungsgemäß ausgeschlossen. Der Sprecher weist noch darauf hin, dass Olaf Kesse vom Aufsichtsrat als Vorstandsvorsitzender bestellt worden und das Amt „dauerhaft und nicht nur übergangsweise“ antrete (VersicherungsJournal 4.12.2018). Er sei nicht als Sonderbeauftragter durch die Bafin eingesetzt worden.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Aktuar · Gewerbeordnung · Pension · Pensionskasse · Runoff · Senioren · Versicherungsaufsicht
 
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