Der Streit ums „Bayerische“ geht in die letzte Runde

16.11.2018 – Seit Jahren fechten die Versicherungskammer Bayern und die Bayerische ihren Konflikt um die Namensgebung des kleineren Versicherers vor Gericht aus. Ein Münchener Richter sprach jetzt ein Machtwort. (Bild: die Bayerische)

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Nach einem Prozess über zwei Instanzen seit 2016 scheint der Streit dem Ende zuzugehen. Es bedurfte jetzt Druck von der Richterbank: Falls die beiden Unternehmen Klage und Gegenklage nicht von sich aus binnen zwei Wochen zurücknähmen, stellte Richter Gunnar Cassardt vom Oberlandesgericht in München das Abweisen sämtlicher Forderungen in Aussicht.

Martin Gräfer (Bild: die Bayerische)
Martin Gräfer (Bild: die Bayerische)

Dazu erklärte Martin Gräfer, Vorstandsmitglied der Versicherungsgruppe die Bayerische, am Donnerstag gegenüber dem VersicherungsJournal. „Wir treffen die Entscheidung morgen. Allerdings ist die Tendenz, dass wir unsere Wiederklage zurückziehen. Damit wollen wir unseren Beitrag leisten, diesen unsinnigen Rechtsstreit beizulegen.“ Die langjährige Zusammenarbeit mit der VKB habe man bereits aufgrund des Rechtsstreits beendet, so der Vertriebschef.

Die VKB gab sich dagegen zurückhaltend und erklärte per E-Mail: „Das Gericht hat den beiden Parteien eine zweiwöchige Bedenkzeit eingeräumt hat, innerhalb dieser wir eine Entscheidung treffen werden.“

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