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Map-Report 897 „Biometrie-Rating deutscher Lebensversicherer“ erschienen

13.11.2017 – Das Rating basiert auf Bilanz-, Service- sowie Vertragskennzahlen, ergänzt um eine ausführliche Auswertung zu Transparenz-Daten sowie zur Flexibilität der Vertragsbedingungen, und verdichtet diese als Beitrag zur Meinungsbildung. Dabei bieten die Zwischenergebnisse wichtige Interpretationshilfen.

Zum zweiten Mal widmet sich die Map-Report-Redaktion in einem Rating dem Thema Biometrie. Darin wird die Leistungsfähigkeit der Anbieter aus Verbrauchersicht beleuchtet. Die Untersuchung erstreckt sich von den für Kunden relevanten Bilanzkennzahlen über Flexibilität und Transparenz bis zu Vertragsbeispielen.

Schwerpunkte sind Risiko-LV und BU

Um biometrische Risiken abzusichern, gibt es viele Produkte, beispielsweise Dread Disease, Grundfähigkeiten-, Multi-Invaliditäts-, Pflegerentenverträge. Manche davon sind Nischenprodukte, die längst nicht branchenweit angeboten werden. Deshalb fokussieren wir uns auf die beiden Biometrie-Hauptprodukte Risiko-Lebensversicherungen (RLV) und Berufsunfähigkeits-Versicherungen (BU).

Diese Policen haben fast alle Versicherer im Programm, weshalb sie sich für Vergleiche besonders gut eignen. Zudem werden beide Produktarten, sofern betrieben, sogar in der Bestandsbewegung der Geschäftsberichte abgebildet. Das sind wichtige Parameter zur Kennzahlenberechnung und -interpretation, zum Beispiel für spezifische Stornoquoten.

Elf Gesellschaften erhalten Höchstwertung

Die beste Bewertung im Rating bekam die Europa, die mit 84,43 Punkten ein „mmm“ für hervorragende Leistungen erzielte. Die Gesellschaft überzeugte in allen drei Teilbereichen des Ratings und zählt sowohl bei den Bilanzkennzahlen als auch bei Service und Transparenz sowie den Vertragskennzahlen zur Spitze der deutschen Lebensversicherer.

Im Bilanzteil dominiert die Europa mit einer Zuführungsquote zur Rückstellung für Beitragsrückerstattung von 52,13 Prozent. Zudem konnte das Unternehmen mit niedrigen Verwaltungs- und Abschlusskostenquoten in Höhe von 0,80 beziehungsweise 3,13 Prozent punkten. Zusammen mit einer Solvabilitätsquote von 921 Prozent und einer Sicherheitsmittelquote von 29,80 Prozent zählt die Europa somit neben der Hannoverschen und der Allianz zu Deutschlands bilanzstärksten Lebensversicherern im Rating.

Ein „mmm“ erreichten ferner die Dialog (84,02 Punkte), Hannoversche (80,05 Punkte), Allianz (77,15 Punkte), Continentale (73,92 Punkte), WGV (73,92 Punkte), Huk-Coburg (73,20 Punkte), LV 1871 (73,09 Punkte), Interrisk (73,08 Punkte), Cosmos (72,53 Punkte) sowie Stuttgarter (72,00 Punkte), R+V (71,30 Punkte) und Inter (70,30 Punkte).

Die Stuttgarter führt das Feld der mit „mm“ für sehr gute Leistungen bewerteten Unternehmen an. Neben der Stuttgarter gingen noch weitere Versicherer mit einem sehr guten Ergebnis aus dem Rennen.

Die Gewinner in der Vertragswertung

Map-Report 897

Über alle Beispielrechnungen und Vertragsbedingungen gesehen geht die Hannoversche mit 32,55 von maximal 40 Punkten als Sieger des Testabschnitts hervor. Der Vorsprung ist dabei denkbar knapp. Auf den weiteren Plätzen folgen Huk-Coburg (32,50 Punkte), Dialog (31,60 Punkte) und Europa (31,20 Punkte).

Die Hannoversche belegte gleichzeitig auch noch den fünften Platz in der Bewertung der RLV-Anbieter mit 15,30 von maximal 20 Punkten. Die meisten Punkte erzielte hier die Dialog und sicherte sich mit 17,20 Punkten den Platz an der Sonne. Mit lediglich 0,70 Punkten weniger folgt auf dem zweiten Rang die Huk-Coburg mit 16,50 Zählern, gefolgt von Cosmos und Europa mit 15,95 beziehungsweise 15,45 Punkten. Unter den 30 bewerteten Gesellschaften waren die Differenzen zwischen den erzielten Punkten denkbar knapp.

Die Beispielrechnungen zur Berufsunfähigkeitsversicherung gewann die Hannoversche mit 17,25 von maximal 20 Punkten. Aufgrund des eng abgestuften Bewertungsrasters und der hohen Qualität der Vertragsbedingungen ist auch in diesem Bereich der Abstand zwischen den Teilnehmern sehr gering. So beträgt der Vorsprung der Hannoverschen auf die zweitplatzierte Nürnberger gerade einmal 0,70 Punkte. Ganz vorn mit dabei sind auch wieder die Huk-Coburg (16 Punkte) und Europa (15,75 Punkte).

Vor allem die sehr knappen Ergebnisse in der Vertragsbewertung lassen in den kommenden Jahren auf ein spannendes Rennen zwischen den Anbietern hoffen.

Ab dem 14. November lieferbar

Der Map-Report ist ab morgen gedruckt und als E-Paper im PDF-Format lieferbar.

Weitere Informationen zu dem Map-Report finden Sie auf der Heft-Seite.

Hintergrundinformationen zu der Studie enthält der Artikel „Lebensversicherer mit hoher Qualität in Biometrie“.

Für die Berichterstattung bieten wir Ihnen an, einzelne Tabellen aus dem Heft abzubilden. Bei der Verwendung bilden Sie bitte nicht mehr als zehn Gesellschaften ab.

Journalisten können für ihre Berichterstattung ein Rezensionsexemplar per Mail über d.nitzsche@versicherungsjournal.de bestellen.

Für mehr Hintergrundinfos besuchen Sie unsere Seite www.versicherungsjournal.de/map-report.

 
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