19.5.2026 – Photovoltaikanlagen gelten als gut abgesichert. Viele Kunden und auch Vermittler gehen davon aus, dass der Schutz über bestehende Policen wie die Wohngebäudeversicherung bereits ausreicht. Genau diese Annahme wird im Schadenfall zum Problem.

- Bild: Hanna Ivanova/stock.adobe.com
(Bearbeitung: Jan Pieloth)
Denn Photovoltaikanlagen sind längst keine einfache Ergänzung des Gebäudes mehr. Sie sind komplexe technische Systeme, die aus Modulen, Wechselrichtern, Steuerungstechnik, Speichern und zunehmend vernetzten Komponenten bestehen.
Versichert, aber mit Lücken
In der Praxis zeigt sich, dass viele Anlagen zwar mitversichert sind, aber keinen umfassenden Schutz genießen. Standardlösungen decken meist nur klar definierte Gefahren wie Sturm oder Hagel ab.
Doch viele Schäden entstehen durch technische Defekte, Bedienfehler oder unvorhersehbare Ursachen. Risiken, die nicht eindeutig benannt sind und deshalb häufig nicht unter den Versicherungsschutz fallen.
Der Schaden kommt selten aus dem Lehrbuch
Schäden an Photovoltaikanlagen sind oft komplex und im Alltag schwer vorhersehbar. Genau hier stoßen viele herkömmliche Versicherungslösungen an ihre Grenzen.
Hinzu kommt der Faktor Mensch. Bereits kleine Fehler bei Bedienung oder Wartung können erhebliche Schäden verursachen. Wird dann grobe Fahrlässigkeit unterstellt, kann das zu Leistungskürzungen führen.
Wenn Standard nicht mehr ausreicht
Ein besonders kritischer Punkt zeigt sich beim Blick auf bestehende Anlagen. Während neue Photovoltaikanlagen meist problemlos versicherbar sind, wird es mit zunehmendem Alter deutlich schwieriger. Viele Versicherer ziehen hier bereits nach wenigen Jahren klare Grenzen.
Für Makler und Kunden entsteht dadurch eine echte Lücke. Denn was passiert mit Anlagen, die seit Jahren zuverlässig laufen, aber keinen passenden Versicherungsschutz mehr finden?
Photovoltaik braucht spezialisierte Lösungen
Eine zeitgemäße Absicherung muss die tatsächlichen Risiken abbilden. Dazu gehört:
- Schutz auch für unbenannte und bislang unbekannte Gefahren
- Absicherung typischer Alltagsrisiken einschließlich Bedienfehlern und Ertragsausfall
- Verzicht auf den Einwand grober Fahrlässigkeit bis zur Versicherungssumme
- Lösungen für Anlagen, die nicht mehr neu sind, aber weiterhin einen erheblichen Wert darstellen
Genau hier setzen spezialisierte Konzepte an.
Ein Beispiel aus der Praxis
Als spezialisierter Assekuradeur im Maklermarkt hat sich k+m intensiv mit diesen Fragestellungen auseinandergesetzt. Das Ergebnis ist die neue Tarifgeneration der Photovoltaikversicherung allsafe solar.
Der Ansatz: Photovoltaik als eigenständiges Risiko konsequent abzusichern. Ein umfassender Allgefahrenschutz berücksichtigt auch unvorhersehbare Schadenursachen, während der Versicherungsschutz selbst bei Fehlern im Alltag bestehen bleibt.
Gleichzeitig ermöglicht die Tarifstruktur eine besonders attraktive Absicherung für neue und junge Anlagen. Darüber hinaus ermöglicht allsafe solar die Absicherung von Photovoltaikanlagen bis zu einem Alter von 15 Jahren und schließt damit eine zentrale Lücke im Markt.
Mehr als nur ein Zusatzbaustein
Für die Beratung bedeutet das: Photovoltaik sollte kein Nebenthema sein. Vielmehr bietet sich die Chance, bestehende Absicherungen gezielt zu überprüfen, insbesondere im Bestand.
Makler, die diese Lücken erkennen und ansprechen, schaffen echten Mehrwert für ihre Kunden und positionieren sich als kompetente Ansprechpartner in einem weiter wachsenden Markt.
Fazit
Photovoltaikanlagen sind in vielen Fällen versichert. Entscheidend ist jedoch, wie umfassend der Schutz tatsächlich ist. Oder anders gesagt: Standardlösungen bieten Sicherheit, aber nicht immer die richtige. Mit der neuen Tarifgeneration von allsafe solar bietet k+m eine Lösung, die genau auf diese Anforderungen ausgerichtet ist.
Mehr Informationen unter k-m.info/produkte/allsafe-solar-photovoltaikversicherung



