Wo deutsche Urlauber am häufigsten medizinische Hilfe brauchen

11.4.2019

Der ADAC Ambulanzdienst hat im vergangenen Jahr Hilfeleistungen für fast 57.000 Patienten (plus rund drei Prozent) in 194 Ländern erbracht. Dies ist der am Mittwoch von der ADAC Versicherung AG veröffentlichten Jahresbilanz zu entnehmen. Für mehr als jeden fünften Patienten (etwa 12.500) war ein Krankenrücktransport in eine Klinik in der Heimat zu organisieren. Das waren fast drei Prozent weniger als im Jahr zuvor (VersicherungsJournal 25.5.2018).

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Mehr als jeder Dritte davon wurde per Flugzeug zurückgebracht. Hauptursache dafür waren mit etwa 60 Prozent Anteil Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Über ein Drittel entfiel auf (insbesondere Verkehrs- und Sport-) Unfälle, wird weiter mitgeteilt. Die Kosten für einen „normalen“ ADAC Ambulanz-Sonderflug nach Deutschland werden auf bis zu 45.000 Euro taxiert. Ein Intensivtransport von einem anderen Kontinent kann den Angaben zufolge sogar bis zu 130.000 Euro kosten

Nach Reiseland (Bild: Wichert)

Die meisten erkrankten und verletzten Europa-Urlauber (jeweils über 6.000) waren in Spanien, Österreich und der Türkei zu betreuen. Dabei stand für die Türkei ein Plus von annähernd einem Fünftel zu Buche. Dahinter folgt Italien, wo über 4.500 Mal medizinische Hilfe geleistet wurde. Bei den Weltreisenden liegen die USA mit Hilfeleistungen in über 1.500 Fällen an der Spitze, gefolgt von Ägypten mit fast 1.400 behandelten Patienten.

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