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Wie sich die Lebenserwartung in Ost und West entwickelt hat

2.10.2018

Das Max-Planck-Institut für demografische Forschung (MPIDR) hat für die Initiative „7 Jahre länger“ des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) die Entwicklung der Lebenserwartung der Menschen in Ost- und Westdeutschland vom Jahr des Mauerfalls 1989 bis 2015 untersucht. Im Jahr 2015 hatten Frauen in den neuen wie in den alten Bundesländern eine Lebenserwartung bei Geburt von 83,1 Jahren. Damit haben die Frauen in den neuen Ländern deutlich aufgeholt, denn 1989 lag die Lebenserwartung bei nur 76,4 Jahren. In den alten Ländern hatten Frauen 1989 die Chance, 79,1 Jahre alt zu werden.

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Bei Männern in den neuen Bundesländern erhöhte sich die Lebenserwartung bei Geburt von 70,1 Jahren im Jahr 1989 auf 77,3 Jahre im Jahr 2015. Die westdeutschen Männer verbesserten ihre Chancen in dem Zeitraum zwar etwas langsamer, haben aber immer noch eine höhere Lebenserwartung. Sie stieg von 72,5 im Jahr 1989 auf 78,6 Jahre im Jahr 2015.

Das Forschungsinstitut hat auch ermittelt, wie sich die Lebenserwartung bei Geburt entwickelt, wenn auf das Rauchen verzichtet wird. Auch hier kommen Frauen in Ost und West auf jeweils 83,9 Jahre. Für Männer würde sich ein Verzicht auf Zigaretten deutlich mehr auszahlen. Männer in den neuen Ländern hätten ohne Rauchen 2015 die Chance, zwei Jahre länger zu leben. Ihre Lebenserwartung bei Geburt würde sich auf 79,3 Jahre erhöhen. In den alten Bundesländern kämen 1,8 Lebensjahre hinzu. Ohne zu Qualmen im Leben, würde die Lebenserwartung auf 80,4 Jahre ansteigen.

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Lebenserwartung
 
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