Versicherer hinken den neuen Kundenbedürfnissen hinterher

15.5.2019

Die Versicherer reagieren nur langsam auf neue Risiken, die unter anderem durch disruptive Umweltmuster, technologischen Fortschritt, sich entwickelnde soziale und demografische Trends, neue medizinische und gesundheitliche Bedenken und Veränderungen im Geschäftsumfeld entstehen.

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Zu dieser Erkenntnis kommt der „World Insurance Report 2019“, den die Unternehmensberatung Capgemini zusammen mit dem Finanzdienstleister-Netzwerk Efma erstellt und am Dienstag veröffentlich hat. Die Studie basiert auf dem „2019 Global Insurance Voice of the Customer Survey“ und den „2019 Global Insurance Executive Interviews“.

Bild: Capgemini Efma
Bild: Capgemini Efma

Nach Einschätzung der Studienautoren hat die langsame Reaktion auf neue Bedrohungen zu erheblichen Deckungslücken für Kunden geführt, die diesen Risiken ausgesetzt sind. Beispiel Cyberangriffe: Weltweit geschätzte 83 (Deutschland: 72) Prozent der privaten Versicherungskunden sind mittel- bis hochgradig gefährdet durch Cyberangriffe.

Umfassend abgesichert sind aber nur drei (vier Prozent). Nur etwas besser sieht es bei den Geschäftskunden aus: Hier sind international 87 (Deutschland: 83) Prozent in Gefahr, doch nur rund 18 (24) Prozent umfassend versichert.

Die Kunden wünschten sich individuellere Angebote für ihre durch jüngst gewachsene Risiken gestiegenen Absicherungsbedürfnisse. „Wer sich jetzt allerdings zügig technologisch weiterentwickelt und als Partner seiner Kunden auch präventiv handelt, wird von einer umso größeren Offenheit und Nachfrage profitieren“, zeigt sich Dr. Joachim Rawolle, Head of Business Technology Solutions für Versicherungen bei Capgemini, überzeugt.

Weitere Informationen sind auf dieser englischsprachigen Internetseite zu finden.

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