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Preise für Immobilien steigen weiter kräftig

25.9.2020

Dem vorherrschenden Trend am deutschen Immobilienmarkt kann die Coronakrise nichts anhaben. Das belegt eine aktuelle Auswertung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) für das zweite Quartal 2020. Die Preise für Wohnimmobilien (Häuserpreisindex) lagen entsprechend der Auswertung im Schnitt 6,6 Prozent höher als im Vergleichsquartal 2019.

Das betreffe Eigentum in den Städten als auch auf dem Land. In den sieben größten Metropolen (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart, Düsseldorf) zogen die Kosten für Ein- und Zweifamilienhäuser um 6,5 Prozent und für Eigentumswohnungen um 6,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal an. „Damit setzte sich der Anstieg der Preise für Wohnimmobilien in Metropolen zwar fort, jedoch weiterhin mit einer abnehmenden Dynamik bei Wohnungen“, so die Statistiker.

Diesen Trend bestätigte auch die F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH. Den Beratern zufolge stiegen die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser im zweiten Quartal um 2,9 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2020. Käufer von Eigentumswohnungen mussten im Schnitt mit einem Anstieg von 1,3 Prozent rechnen (VersicherungsJournal 11.8.2020).

Häuserpreisindex (Bild: Destatis)
(Bild: Destatis)

Laut Destatis legten die Häuserpreise nicht nur in den Metropolen, sondern auch in Großstädten ab 100.000 Einwohnern zuletzt um 7,3 Prozent zu, die Preise für Eigentumswohnungen stiegen um 8,2 Prozent. Eva Grunwald, Leiterin Immobiliengeschäft der Postbank – eine Niederlassung der Deutschen Bank AG, hatte kürzlich zur Marktentwicklung erklärt: „Wir sehen keine Anzeichen für eine Blase, die krisenbedingt platzen könnte. Aus unserer Sicht ist der Immobilienmarkt nach wie vor ein Stabilitätsanker“, so (16.9.2020).

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Coronavirus · Immobilie
 
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