Liebe Leserin, lieber Leser,

23.12.2020 – Mit einem kurzen Blick auf ein aufregendes Jahr, einem Dank und einem Weihnachtsgruß verabschiedet sich das VersicherungsJournal in die Betriebsferien.

In der letzten Ausgabe des Jahres 2020 blickt die Redaktion auf ein in vielerlei Hinsicht besonderes Jahr zurück.

Für die meisten Menschen weltweit dürfte in den letzten Monaten die Corona-Pandemie das beherrschende Thema gewesen sein. Auch für die in der Versicherungsbranche Tätigen war und ist dies eine außerordentliche Herausforderung.

Beherrschendes Thema: Corona

Vielfach gehörte und gehört dazu, die Betriebe aufrecht zu erhalten, die Kunden in dieser besonderen Situation zu unterstützen und gleichzeitig sich selbst gesund zu halten, den Kindern die Schule oder den Kindergarten zu ersetzen oder sich im Heimbüro einzurichten.

Es ist beindruckend, wie gut das alles funktioniert. Die Unternehmer und Mitarbeiter der Versicherungswirtschaft haben Außerordentliches geleistet, um die Krise zu bewältigen und die Versicherungsnehmer durchgehend zu unterstützen. Davon zeugen viele der mehr als 1.000 Beiträge im VersicherungsJournal zum Suchbegriff „Corona“.

Dabei wurden Kritiker, die die Branche als „verstaubt“ oder „unbeweglich“ ansehen, eindrucksvoll eines Besseren belehrt. Allein schon der Umstand, dass zigtausende Arbeitsplätze binnen weniger Tage in die Wohnungen der Beschäftigten verlegt wurden, zeigt eine beeindruckende Flexibilität aller Beteiligten.

Innovations- und Digitalisierungsschub

Auch die Lernbereitschaft war und ist groß. Küchentisch statt Schreibtisch, Videokonferenzen statt persönlicher Treffen, Online- statt Präsenzmessen oder E-Learning statt Seminar holte viele aus dem gewohnten Trott und erforderte mitunter mühsame Umstellungen.

Die Branche hat in dieser Zeit einen Innovations- und Digitalisierungsschub hingelegt, den man vor einem Jahr nicht erwarten konnte. Trotz aller Veränderungen sind aber manche alten Themen nicht entscheidend vorangekommen.

So stockt die dringend notwendige Reform der Riester-Rente auf der politischen Ebene (VersicherungsJournal 11.11.2020). Zu den ungelösten Baustellen der Regierungskoalition gehören außerdem Entscheidungen über den Höchst-Rechnungszinssatz (3.12.2020) und einen Provisionsdeckel (27.4.2020,11.3.2020) in der Lebensversicherung.

Was die Branche in 2020 außerdem bewegt hat

Themen gab es daneben noch viele andere. Insgesamt hat die Redaktion mehr als 2.000 eigene Artikel und über 1.300 Einträge im Medienspiegel veröffentlicht. Dazu kamen mehr als 600 Leserbriefe.

Auf das größte Interesse der Leserschaft stießen wieder Unternehmens- und Produktvergleiche. Besonders gefragt waren auch die Berichte zur bilanziellen Solidität und der Geschäftsentwicklung der Lebens- und der privaten Krankenversicherer.

Der meistgeklickte Beitrag des Jahres war der Artikel „Für diese Autos wird die Kfz-Versicherung teurer“. Auf rege Nachfrage sind auch wieder die gedruckt und zum Herunterladen erhältlichen Extrablätter sowie Bücher und Dossiers gestoßen.

20 Jahre VersicherungsJournal

Umfrage Mediennutzung (Bild: Disphere)

Aus der Sicht von Redaktion und Verlag war das 20-jährige Jubiläum von VersicherungsJournal.de am 9. Oktober ein besonderer Höhepunkt. Aus diesem Anlass hat der Verlag ein Jubiläumsheft (PDF – 2,5 MB) herausgebracht, in dem wir zurück und nach vorne blicken.

Wie intensiv die Branchenmedien ihre Leser erreichen und wie sie von der Zielgruppe beurteilt werden, wurde zuletzt im August/September 2020 von der Disphere interactive GmbH untersucht. Im Urteil der 646 Teilnehmer der Umfrage ist das VersicherungsJournal bei Versicherungsmaklern als Top-Infoquelle unter den Fachverlagen auf dem ersten Platz.

In der Beurteilung der Qualität liegen VersicherungsJournal.de und VersicherungsJournal Extrablatt ebenfalls auf dem ersten Rang.

Täglich 47.000 Leser

Dem entsprechend ist der Zulauf groß. Über 47.000 Personen erhalten täglich den Newsletter „Heute im VersicherungsJournal.de“. Die Internetseiten VersicherungsJournal.de und Mobil.VersicherungsJournal.de verzeichnen pro Monat durchschnittlich über 800.000 Seitenzugriffe.

Über 13.000 Menschen beziehen regelmäßig das VersicherungsJournal Extrablatt.

Das anhaltend große Interesse der Leserinnen und Leser an unseren Publikationen freut uns. Wir danken auch für zahlreiche Gastautorenbeiträge, Leserbriefe, Themenvorschläge und Insiderinformationen. Ein herzliches Dankeschön sagen wir auch den Inhalte- und Anzeigenkunden. Ohne sie könnte das VersicherungsJournal nicht existieren.

Finanzieren, was wichtig ist

Claus-Peter Meyer (Bild: Harjes)
Claus-Peter Meyer (Bild: Harjes)

Genauso wichtig sind die Premium-Abonnenten, die ebenfalls einen wertvollen Beitrag zur Finanzierung des journalistischen Angebots leisten. Diesen Leserinnen und Lesern bietet das VersicherungsJournal einigen Mehrwert, zum Beispiel den unbegrenzten Zugang auf das Archiv und Dossiers ohne Mehrkosten.

Wer die Archivbeiträge und die Dossiers nicht braucht, kann also umsonst lesen. Doch wer journalistische Qualität zu schätzen weiß, ist herzlich aufgerufen, die kostenfreien Leistungen des VersicherungsJournals durch das Premium-Abonnement freiwillig zu unterstützen.

Der Verlag selbst finanziert auch Projekte mit, die ihm wichtig sind. In diesem Jahr unterstützen wir wie im Vorjahr Ärzte ohne Grenzen e.V. mit einer Spende und stellen der Hilfsorganisation darüber hinaus Banner-Werbeflächen kostenlos zur Verfügung.

Betriebsferien bis Anfang Januar

Allen Leserinnen und Lesern wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest, einen guten Start in ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2021!

Möglicherweise lesen Sie diese „Weihnachtsansprache“ zum letzten Mal, weil Sie in Kürze aus der Branche oder gar aus dem Berufsleben ausscheiden. In diesem Falle danken wir Ihnen für das bisherige Interesse und wünschen Ihnen für den nächsten Lebensabschnitt alles Gute.

Mit dieser Ausgabe verabschieden wir uns in die alljährlichen Betriebsferien. Am 7. Januar sind wir wieder für Sie da.

Ihr Team des VersicherungsJournals

Leserbriefe zum Artikel:

Professor Dr. Hartmut Nickel-Waninger - Spannendes Versicherungsjahr mit dem „Journal”. mehr ...

 
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