Hamburger Krankenhäuser sind am teuersten

13.11.2018 – Stationäre Behandlungen in Deutschland kosten insgesamt mehr als 90 Milliarden Euro pro Jahr. Jeder Patient kostete 2017 erheblich mehr als im Vorjahr, hat das Statistische Bundesamt ermittelt. Dabei zeigen sich große regionale Unterschiede. (Bild: Destatis)

Die durchschnittlichen stationären Kosten waren in Brandenburg mit 4.235 Euro am niedrigsten und in Hamburg mit 5.408 Euro am höchsten. Auch in Baden-Württemberg, Berlin und Bremen überstiegen die durchschnittlichen Behandlungskosten in den Krankenhäusern die Marke von 5.000 Euro je Fall. In Mecklenburg-Vorpommer war der Kostenanstieg mit 2,9 Prozent am geringsten.

Krankenhauskosten 2017 (Bild: Destatis)

Zusammen mit den Ausgaben für nichtstationäre Leistungen wie etwa für die Ambulanz oder wissenschaftliche Forschung und Lehre im Volumen von 14,5 Milliarden Euro beliefen sich die Gesamtkosten in den Krankenhäusern im vergangenen Jahr auf 105,7 (101,7) Milliarden Euro.

Die Personalkosten in den Krankenhäusern nahmen 2017 um 4,5 Prozent auf 63,8 Milliarden Euro zu. Die Sachkosten stiegen um 3,1 Prozent auf 39,1 Milliarden Euro.

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