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Geldvermögen der privaten Haushalte steigt auf Rekordhoch

19.10.2020 – Nach Analysen der Bundesbank stieg das Vermögen der Deutschen in Form von Bargeld, Bankeinlagen, Wertpapieren und Ansprüchen an Versicherungen im zweiten Quartal 2020 auf 6.630 Milliarden Euro. Das neue Rekordhoch beruht vor allem auf der Erholung an den Aktienmärkten.

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Das Geldvermögen der privaten Haushalte ist im Verlauf des zweiten Quartals 2020 wieder erkennbar gestiegen. Der Zuwachs betrug vier Prozent auf 6.630 Milliarden Euro. Das teilt die Deutsche Bundesbank in ihrer aktuellen Auswertung zur „Geldvermögensbildung und Außenfinanzierung in Deutschland im zweiten Quartal 2020“ mit.

Damit erreicht das private Geldvermögen nach einem Rückgang im ersten Quartal (VersicherungsJournal 20.7.2020) zur Jahresmitte nicht nur ein höheres Niveau als Ende 2019, sondern insgesamt ein neues Rekordhoch.

Die privaten Haushalte bauten Forderungen im Wert von 109 Milliarden Euro auf. Gleichzeitig erzielten sie Bewertungsgewinne Im Umfang von 144 Milliarden Euro.

Die Corona-bedingten Aktienverlusten konnten ausgeglichen werden

Die Pandemie und die Unsicherheit über ihre wirtschaftlichen Folgen hatten im Vorquartal zu Bewertungsverlusten bei Aktien geführt. Diese Verluste konnten jetzt zum größten Teil kompensiert werden, heißt es bei der Bundesbank.

Eine treibende Kraft waren insbesondere Bewertungsgewinne bei den Aktien und sonstigen Anteilsrechten in Höhe von 74 Milliarden Euro. Von Bewertungsgewinnen haben auch die Anteile an Investmentfonds profitiert. Sie legten um 64 Milliarden Euro (10,6 Prozent) zu. Zudem stockten die Haushalte ihre Anlagen in Bargeld und Einlagen um 72 Milliarden Euro (2,8 Prozent) auf.

Trotz gestiegener Verbindlichkeiten stieg das Nettogeldvermögen

Die Verbindlichkeiten lagen bei 1.908 Milliarden Euro und damit 16 Milliarden Euro über dem Vorquartalswert. Nach Abzug der Schulden wuchs damit das Nettogeldvermögen deutlich um 236 Milliarden Euro auf insgesamt 4.722 Milliarden Euro.

Die Bundesbank berücksichtigt bei der Berechnung Bargeld, Bankeinlagen, Wertpapiere und Ansprüche an Versicherungen, nicht jedoch Immobilien.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Coronavirus · Immobilie · Investmentfonds
 
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