WERBUNG

Einbrechern wird das Leben schwerer gemacht

28.7.2020 – Nach 2019 ging die Zahl der Einbrüche im ersten Halbjahr 2020 weiter zurück, wie die Schadenstatistik der Gothaer zeigt. Der Grund: die verordnete Heimarbeit während der Coronakrise in diesem Frühjahr. Allerdings könnten die Fallzahlen in den Sommerferien wieder ansteigen, warnt der Versicherer.

Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist 2019 deutlich gesunken, auf 95.000 Straftaten. Das sind 10.000 weniger Schadenfälle als im Vergleichszeitraum, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) meldete. Die Hausratversicherer haben die Einbrüche im Vorjahr 300 Millionen Euro gekostet (VersicherungsJournal 26.3.2020).

Der Rückgang sei vor allem auf die Verbesserung der Sicherheitstechnik zurückzuführen, so der Verband. 2018 führte Neumünster die Polizeiliche Kriminalstatistik für Wohnungseinbrüche an. Besonders niedrig war die Einbruchrate dagegen im Landkreis Regen (25.9.2019).

Die Gothaer Versicherungen haben dazu jetzt ihre Schadenstatistik für die ersten sechs Monate des Jahres ausgewertet und verglichen. Der Trend zeigt sinkende Delikte.

Homeoffice verhinderte Schadenfälle

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2018 gab es laut der Kölner Gesellschaft durchschnittlich 846 Einbrüche pro Monat. 2019 waren es 796. Im ersten Halbjahr 2020 verzeichnete der Versicherer nur 576 Schadenfälle. Das entspreche einem Rückgang im Vergleich zum Vorjahr von rund 28 Prozent.

Die Gothaer führt die niedrigen Zahlen auf das vielfach verordnete Homeoffice während der Coronakrise in diesem Frühjahr zurück.

Das sei aber kein Grund, Entwarnung zu geben, weil die Kriminellen gerade in den Sommerferien deutlich aktiver würden. Durchschnittlich erfasste der Kölner Versicherer 2019 pro Monat 847 versicherte Einbrüche. „Doch ab Mai beginnen die Schadenzahlen zu steigen und erreichen ihren Höhepunkt in den Monaten Juni, Juli und August mit durchschnittlich 943 Einbrüchen“, so die Gothaer.

Das entspreche einem Anstieg um rund 25 Prozent, verglichen mit den Monaten Januar, Februar und März mit im Schnitt 709 Einbrüchen.

Tipps zum Schutz vor Einbrüchen

Die einfachste Prävention, Einbrüche zu verhindern, sei für Urlauber Anwesenheit vorzutäuschen. Die Gothaer gibt dazu folgende Tipps:

  • Zeitschaltuhren für Rollläden und Lichter installieren;
  • Außenbereiche mit Bewegungsmeldern beleuchten;
  • einbruchhemmende Fenster und Fenstertüren in Verbindung mit abschließbaren Griffen sowie adäquate Zusatzsicherungen wie ein Querriegelschloss anbringen;
  • Schließzylinder gegen Abbrechen, Herausreißen und Kernziehen schützen;
  • Fenster bei Abwesenheit immer schließen;
  • Briefkasten von Nachbarn oder Freunden leeren lassen.
Schlagwörter zu diesem Artikel
Coronavirus · Diebstahl
 
WERBUNG
WERBUNG
Mehr Umsatz durch professionelle Kundenpflege

Ob Kundenzeitung, Homepage oder Newsletter – durch regelmäßige Fachinformationen bieten Sie Ihren Kunden echten Nutzen.
Sie haben keine Zeit dafür? Die Autoren des VersicherungsJournals nehmen Ihnen das Schreiben ab.

Jetzt auch für Ihren Social Media Auftritt.

Eine Leseprobe und mehr Informationen finden Sie hier...

VersicherungsJournal in Social Media

Besuchen Sie das VersicherungsJournal auch in den sozialen Medien:

  • Facebook – Ausgewähltes für den Vertrieb
  • Twitter – alle Nachrichten von VersicherungsJournal.de
  • Xing – über den Verlag
  • Xing News – Ausgewähltes zu Karriere und Unternehmen
WERBUNG
Sinnvoller BU-Schutz bei knappem Budget

Die Berufsunfähigkeits-Versicherung hat großes Potenzial. Nur: Wie erreicht man die Kunden, wenn sich viele das Produkt nicht leisten können oder nicht davon überzeugt sind?

Ein Dossier stellt ein passendes Beratungskonzept vor.

Ihr Wissen und Ihre Meinung sind gefragt

Ihre Leserbriefe können für andere Leser eine wesentliche Ergänzung zu unserer Berichterstattung sein. Bitte schreiben Sie Ihre Kommentare unter den Artikel in das dafür vorgesehene Eingabefeld.

Die Redaktion freut sich auch über Hintergrund- und Insiderinformationen, wenn sie nicht zur Veröffentlichung unter dem Namen des Informanten bestimmt ist. Wir sichern unseren Lesern absolute Vertraulichkeit zu. Schreiben Sie bitte an redaktion@versicherungsjournal.de.

Allgemeine Pressemitteilungen erbitten wir an meldungen@versicherungsjournal.de.

WERBUNG
Das Einmaleins des Fondsvertriebs

Zuhören statt vollquatschen:
Im Vertrieb von Fondsprodukten und Investments gilt es zunächst, die Bedürfnisse und Ängste des Kunden genau kennenzulernen. Wie man seinen Verkaufsprozess organisiert, erklärt ein aktuelles Praxisbuch.

Interessiert? Dann klicken Sie hier!

Diese Artikel könnten Sie noch interessieren
31.7.2020 – Arbeitgeber spezieller Branchen haben zurzeit ein offenes Ohr für Fragen der betrieblichen Gesundheitsvorsorge. Welche Argumente Maklern jetzt in die Hände spielen und welche Unterstützung die Produktgeber Allianz, Hallesche und SDK bereitstellen. (Bild: Pixabay CC0) mehr ...
 
2.7.2020 – Der Versicherer hat in seinem „Global Insurance Report 2020“ die weltweite, kontinentale und nationale Entwicklung des Beitragsvolumens analysiert. Die Prognose für das laufende Jahr fällt recht düster aus. (Bild: Stephen Davies) mehr ...
 
22.6.2020 – Die Schadenstatistik des Spezialversicherers belegt eine zunehmende Bedrohung. Einzelfälle gehen in die Millionen. Aktuell ist ein akutes Problem hinzugekommen. Doch die Betroffenen nehmen die Gefahr noch nicht richtig wahr, zeigt eine Umfrage. (Bild: Hiscox) mehr ...
 
5.6.2020 – Dass die Coronakrise sich auf die Geschäftssituation von unabhängigen Vermittlern negativ auswirkt, dürfte nicht wirklich überraschen. Wie stark Motivation und Zufriedenheit gelitten haben, wurde in einer aktuellen Studie ermittelt. (Bild: Wichert) mehr ...
 
26.5.2020 – Bei der gewerblichen Klientel stehen Beratung und Optimierung zurzeit im Vordergrund. Wie Pools und Verbünde die aktuelle Entwicklung einschätzen, zeigt eine Umfrage des VersicherungsJournals. Die Aussichten für einzelne Sparten wie die betriebliche Altersversorgung sind sehr unterschiedlich. (Bild: Pixabay CC0) mehr ...
 
11.5.2020 – Nur noch zwei Kenngrößen braucht es für die Basler Waren-Transportversicherung. Der Schutz kostet für alle Branchen gleich. Auch bei den neuen Angeboten von Signal Iduna, R+V, Schunck und Mailo wird es einfacher. Ein Spezial-Dienstleister tritt in der VSH nun als Assekuradeur auf. (Bild: Pixabay CC0) mehr ...
 
28.4.2020 – Die Pandemie beeinflusst das Alltaggeschäft des Vertriebs. Welcher Faktor dafür ausschlaggebend ist und welche Sparten besonders betroffen sind, zeigen zwei Umfragen. (Bild: G/D/P) mehr ...
 
27.4.2020 – Die Pandemie wirft immer neue Fragen auf. Doch die Versicherungsbranche weiß sich und ihren Kunden zu helfen, zum Beispiel bei Kranken- und Reiseversicherungen sowie Gewerbepolicen. Auch über ein Ende der verordneten Heimarbeit wird nachgedacht. mehr ...
WERBUNG