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Die wichtigsten Versicherungen aus Verbrauchersicht

28.6.2018 – Die Berufsunfähigkeits- (BU-) Versicherung liegt auf Platz vier im Ranking der relevantesten Versicherungen, wie eine aktuelle Yougov-Untersuchung zeigt. An der Spitze steht die Privathaftpflicht-Versicherung, gefolgt von der Kfz- und der Wohngebäudeversicherung. Weiteres Ergebnis: Junge Menschen bis 32 Jahre nehmen das BU-Risiko deutlich geringer wahr als die Gesamtstichprobe, besitzen dafür aber eine überdurchschnittlich hohe Abschlussbereitschaft.

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Die Privathaftpflicht- und die Kfz-Versicherung werden von Verbrauchern als die wichtigsten Absicherungen wahrgenommenen. Dahinter folgt bereits mit einigem Abstand die Hausratversicherung. Fast gleichauf auf den Plätzen vier bis sechs liegen die Berufsunfähigkeits- (zusatz-), die Wohngebäude- und die Rechtsschutz-Versicherung.

Die wichtigsten Versicherungen (Bild: Wichert)

Dies ist ein Ergebnis der Untersuchung „Strategiefeld Berufsunfähigkeits-Versicherung 2018“ der Yougov Deutschland GmbH, für die in der zweiten Maihälfte Onlineinterviews mit 1.948 Personen zwischen 18 und 65 Jahren geführt wurden. Die Stichprobe setzt sich aus einer Bevölkerungs-repräsentativen Stichprobe und einer Zusatzstichprobe für die Zielgruppen der jungen Personen bis 32 Jahre, die keine BU oder BUZ besitzen, sowie Eltern von 16- bis 32-Jährigen zusammen.

Laut dem Datenmaterial von Yougov ist die Wichtigkeit von Berufsunfähigkeits- (BU) beziehungsweise Berufsunfähigkeits-Zusatz- (BUZ-) Versicherungen in der sogenannten „jungen Potenzialgruppe“ der Unter-33-Jährigen in etwa genauso stark ausgeprägt wie in der Gesamtstichprobe. Ein stückweit niedriger liegt der Wert hingegen bei den Eltern von 16- bis 32-Jährigen, die als potenzielle Multiplikatoren-Gruppe angesehen wird.

Unterschiedliche Risikowahrnehmung

Deutlich unterschiedlich schätzen die einzelnen Stichproben-Gruppen ihr persönliches Risiko ein, berufsunfähig zu werden. So ist die junge Potenzialgruppe lange nicht so risikoaffin wie die Gesamtstichprobe.

Überdurchschnittlich hoch wird das Risiko von den Eltern von 16- bis 32-Jährigen taxiert. Leicht über dem Schnitt liegen die überwiegend körperlich Tätigen, die als weitere Subgruppe betrachtet wurden.

Das geringe Risikobewusstsein der jungen Zielgruppe hängt nach Angaben des Marktforschungs- und Beratungsinstituts damit zusammen, dass sich über zwei Drittel bei einem längeren beruflichen Ausfall ausreichend durch die Familie abgesichert sehen. Zwei Fünftel bauen zudem (fälschlicherweise) darauf, dass der Staat sie im Falle einer Berufsunfähigkeit finanziell auffängt beziehungsweise unterstützt.

Junge Menschen mit hoher Abschlussbereitschaft

Allerdings ist die Abschlussbereitschaft in der jungen Zielgruppe überdurchschnittlich hoch ausgeprägt – fast ein Drittel gab an, „bestimmt“ oder zumindest „wahrscheinlich“ in den kommenden zwölf Monaten eine BU(Z)-Police abzuschließen.

Abschlussbereitschaft BU (Bild: Yougov)
Zum Vergrößern Bild klicken

In der Bevölkerungs-repräsentativen Stichprobe lag der Anteil nur bei knapp einem Sechstel. Zum Vergleich: Vor drei Jahren (VersicherungsJournal 18.3.2015) war es noch fast ein Fünftel. Leicht überdurchschnittlich ist der Anteil bei den überwiegend körperlich Tätigen ausgeprägt, leicht unterdurchschnittlich bei den Eltern von 16- bis 32-Jährigen.

Die bekanntesten BU-Anbieter

Im Rahmen der Studie wurde zudem die Bekanntheit der Anbieter untersucht. In alphabetischer Reihenfolge sind dies der Allianz-Konzern, die Axa-Gruppe, die DEVK Versicherungen, der Ergo-Konzern, die Generali-Gruppe, der Gothaer-Konzern, die Hansemerkur Versicherungsgruppe, die Huk-Coburg-Gruppe sowie der R+V-Konzern.

Weitere Details zu Inhalten der Studie „Strategiefeld Berufsunfähigkeits-Versicherung 2018“ sowie zu den kostenpflichtigen Bezugsmöglichkeiten finden sich auf dieser Yougov-Internetseite.

 
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