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Die wichtigsten Aspekte beim Krankenversicherungs-Schutz

21.6.2022 – Im Leben der abhängig Beschäftigten rangiert vor Familie und Freunden die eigene Gesundheit an erster Stelle. Zur Gesunderhaltung wird am häufigsten auf gesunde Ernährung, regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sowie regelmäßige sportliche Betätigung gesetzt. Frauen sind hier laut einer aktuellen Gothaer-Umfrage aktiver. In Sachen Krankenversicherungs-Schutz ist insbesondere ein schneller Termin beim Facharzt wichtig.

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In Sachen Krankenversicherungs-Schutz ist den Beschäftigten in der Bundesrepublik ein schneller Termin beim Facharzt am wichtigsten. Dies ist ein Ergebnis der „Gothaer Studie zum Thema Gesundheit und Vorsorge der abhängig Beschäftigten in Deutschland“.

Basis ist eine Befragung der Forsa Politik und Sozialforschung GmbH Befragung, die Mitte Mai 2022 im Rahmen des repräsentativen Online-Befragungspanels Forsa.omninet für die Gothaer Versicherungen durchgeführt wurde. Den Angaben zufolge wurden insgesamt 1.004, nach einem systematischen Zufallsverfahren ausgewählte, abhängig Beschäftige ab 18 Jahren befragt.

Weiter wird zur Methodik mitgeteilt: „Die ermittelten Ergebnisse können lediglich mit den bei allen Stichprobenerhebungen möglichen Fehlertoleranzen (im vorliegenden Fall plus/ minus drei Prozentpunkte) auf die entsprechende Grundgesamtheit der abhängig Beschäftigten übertragen werden.“

Schneller Facharzttermin vor regelmäßiger Vorsorge

Bis auf wenige Ausnahmen legen alle Befragten darauf Wert, schnell einen Facharzttermin zu erhalten (96 Prozent). Jeweils über 80 Prozent gaben an, dass ihnen umfangreiche Vorsorgeuntersuchungen sowie keine Zuzahlungen bei allgemeinen Zahnbehandlungen und beim Zahnersatz wichtig seien.

Für jeweils rund zwei Drittel sind die Erstattung einer professionellen Zahnreinigung und ein Ein- oder Zweibettzimmer im Krankenhaus wichtige Leistungsbestandteile. Unterstützung bei der Arztsuche wünscht sich gut die Hälfte, eine Chefarztbehandlung im Krankenhaus knapp jeder Dritte und Telemedizin-Angebote gut jeder Fünfte. Mehrfachnennungen waren bei der gestützten Abfrage möglich.

Gothaer-Studie Gesundheit und Vorsorge (Bild: Scyther5/Getty Images Pro/Canva)
Gothaer-Studie Gesundheit und Vorsorge (Bild: Scyther5/Getty Images Pro/Canva). Zum Vergrößern klicken.

Die Gothaer teilte weiter mit, dass den Interviewten über 55 Jahren die Unterstützung bei der Arztsuche besonders wichtig sei (61 Prozent). Auch bei Kassenpatienten sei der Anteil deutlich höher ausgeprägt als bei Privatpatienten (56 zu 41 Prozent).

Gesundheit steht an erster Stelle

Im Rahmen einer ebenfalls gestützten Abfrage wurden ferner die drei wichtigsten Aspekte im Leben ermittelt. An erster Stelle landete die eigene „Gesundheit“ (84 Prozent), gefolgt von „Familie und Freunden“ (79 Prozent). Zu den Top-Drei-Prioritäten gehört für über die Hälfte die finanzielle Sicherheit und für 41 Prozent eine geregelte Work-Life-Balance.

Dabei nannten die weiblichen Befragten häufiger als ihre männlichen Pendants Gesundheit (87 zu 81 Prozent) sowie Familie und Freunde (84 zu 75 Prozent), wird hervorgehoben. Gegensätzlich verhält es sich bei der Work-Life-Balance (Herren: 44 Prozent; Damen: 38 Prozent).

Die wichtigsten Maßnahmen zur Gesunderhaltung

Gefragt wurde auch nach den wichtigsten Maßnahmen, um gesund zu bleiben und Krankheiten zu vermeiden. Dabei gab rund jeder Sechste an, nichts Spezielles zur Gesunderhaltung zu tun. Auf Stressvermeidung setzen immerhin drei von zehn Befragten, auf ausreichend Schlaf vier von zehn Umfrageteilnehmern.

Die meisten Interviewten (knapp über beziehungsweise unter die Hälfte) entscheiden sich für eine gesunde Ernährung, regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und sportliche Betätigung.

Gothaer-Studie Gesundheit und Vorsorge (Bild: Olena Rudo/Canva)
Gothaer-Studie Gesundheit und Vorsorge (Bild: Olena Rudo/Canva). Zum Vergrößern Bild klicken.

Die Gothaer stellte heraus, dass die weiblichen Befragten bei fast allen abgefragten Punkten zur Gesunderhaltung häufiger als ihren männlichen Pendants angegeben hätten, diese umzusetzen. Dies gelte vor allem trifft insbesondere auf eine gesunde Ernährung (66 zu 46 Prozent) und das Wahrnehmen von Vorsorgeuntersuchungen (62 zu 42 Prozent).

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Gesundheitsreform · Marktforschung
 
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