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Die größten Nicht-Leben-Versicherer Europas

24.9.2020 – Spitzenreiter bei den europäischen Sachversicherern ist unverändert die Allianz. Nach den Münchenern folgen Axa, Zurich, Talanx und Generali. Das geht aus einer Auswertung der spanischen Mapfre-Gruppe hervor.

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Die spanische Mapfre-Gruppe hat wieder ihr „Ranking der größten europäischen Versicherungsgruppen“ (PDF, vier MB, englisch) veröffentlicht. Die Reihenfolge der Gesellschaften orientiert sich in den aufgeführten Sparten am Prämienvolumen für das Geschäftsjahr 2019.

Größter Versicherer in Europa bleibt demnach wie bereits im Vorjahr (VersicherungsJournal 19.7.2019) die französische Axa-Gruppe. Beim Ranking der Lebensversicherer führt dagegen der Generali-Konzern, gefolgt von der Axa (22.9.2020).

Die Rangliste basiert nach Angaben der Studienautoren auf Daten aus den jeweiligen Geschäftsberichten der Gesellschaften. Der Report wertet sowohl das Ergebnis aller Sparten, als auch das Volumen für das Nicht-Leben-Segment und den Leben-Bereich gesondert aus.

Top-Fünf erwirtschafteten 64 Prozent des Volumens

Alle Versicherungsgruppen, aus denen sich das Nicht-Leben-Ranking 2019 zusammensetzt, entwickelten sich im vergangenen Jahr in diesen Geschäftsbereichen gut. Einige Konzerne verzeichneten zweistellige Zuwächse.

Die Prämieneinnahmen aller 15 analysierten Versicherer beliefen sich im Vorjahr auf 290,9 Milliarden Euro, was einem Plus von 10,5 Prozent im Vergleich zum Jahr davor entspricht. Die fünf größten Unternehmen des Rankings erwirtschafteten 64 Prozent des Prämienvolumens. Das entspricht einem Anstieg von 14,8 Prozent im Vergleich zu 2018.

Den Großteil des Kuchens teilten sich nach der Auswertung der Allianz-Konzern, die Axa-Gruppe, der Zurich-Konzern, die Talanx-Gruppe und der Generali-Konzern. Allerdings liegen zwischen dem Prämienvolumen der beiden führenden Gesellschaften, Allianz und Axa, und der Zurich auf Rang drei jeweils über 20 Milliarden Euro.

Die Mapfre-Studie gibt auch einen kurzen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr: „In Bezug auf 2020 hat die Pandemie alle Trendprognosen für die Versicherungsbranche beeinflusst“, so die Autoren. Die Axa schätzt zum Beispiel die Gesamtkosten von Covid-19 auf 1,2 Milliarden Euro in der Sach- und Unfallversicherung. In den Sparten Leben und Gesundheit erwartet der Konzern bisher keine Abweichungen.

Die Allianz weiter auf Platz eins

Die Allianz führt das Nicht-Leben-Ranking 2019 mit einem Prämienvolumen von 57,21 Milliarden Euro an, was einer Steigerung von 6,7 Prozent gegenüber 2018 entspricht. „Diese Performance wurde sowohl durch das Portfoliowachstum als auch durch Preiserhöhungen sowie durch günstige Auswirkungen auf die Währungsumrechnung beeinflusst“, heißt es dazu in den Studienunterlagen.

Die zweitplatzierte Gesellschaft im Ranking ist die Axa, die mit 35,8 Prozent den höchsten Prämienanstieg im vergangenen Geschäftsjahr verzeichnete und insgesamt ein Prämienvolumen von 52,42 Milliarden Euro erreichte. Diesen Anstieg führen die Autoren der Studie „sowohl auf gestiegene Mengen- als auch auf Preiserhöhungen zurück“.

Als weiteren positiven Faktor nennen die Studienautoren die Akquisition des US-Gewerbeversicherers XL-Group, heute die Axa XL, Unternehmensbereich für Sach-, Haftpflicht- und Spezialrisiken des französischen Konzerns (14.1.2020, Medienspiegel 21.2.2019).

Talanx mit deutlichem Wachstum

Die nächsten acht Unternehmen behielten dieselben Plätze wie in der Auswertung von 2018 bei (16.7.2019). Allerdings erzielte die Talanx mit einem Plus von 16,7 Prozent ein deutliches Wachstum. Die Ergo-Gruppe bleibt wie im Vorjahr auf Rang sieben.

Die einzige Änderung der Positionen erfolgte auf dem elften Platz, der jetzt vom R+V-Konzern belegt wird, wodurch die RSA-Gruppe auf den zwölften Platz zurückfiel. 2019 verzeichnete das deutsche Unternehmen „erneut eine positive Entwicklung im direkten Schaden- und Unfall-Versicherungssegment“, ist in den Studienunterlagen zu lesen.

Mapfre: Die größten europäischen Nicht-Leben-Versicherer 2019 nach Prämienvolumen

Rang

Versicherer

Land

2018*

2019*

Veränderungen in Prozent

1

Allianz

Deutschland

53,636

52,210

6,7

2

Axa

Frankreich

38,595

52,422

35,8

3

Zurich

Schweiz

28,402

30,539

7,5

4

Talanx

Deutschland

21,628

25,248

16,7

5

Generali

Italien

20,607

21,526

4,5

6

Mapfre

Spanien

17,061

17,559

2,9

7

Ergo

Deutschland

13,722

14,040

2,3

8

Covéa

Frankreich

12,432

12,906

3,8

9

Aviva

Vereinigtes Königreich

11,891

12,440

4,6

10

Groupama

Frankreich

9,610

9,751

1,5

11

R+V

Deutschland

8,235

9,065

10,1

12

RSA

Vereinigtes Königreich

8,441

8,509

0,8

13

Unipol

Italien

8,161

8,451

3,6

14

Sampo

Finnland

5,737

5,947

3,7

15

Mutua Madrilena

Spanien

5,069

5,281

4,2

Allianz liegt auch bei Forbes und FAZ vor Axa

Die Forbes-Liste der größten Unternehmen weltweit wird von drei Banken angeführt, erst auf Platz sieben kommt mit der chinesischen Gruppe Ping An Insurance (Group) Co. of China Ltd. der erste Versicherungskonzern. Die Allianz folgt in der Sachversicherung auf Rang zwei. Axa und Zurich stehen hier auf den Plätzen vier und fünf (24.9.2019).

Jedes Jahr im Juli veröffentlicht die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) die Beilage „Die 100 Größten“. In dieser Publikation wird eine Rangliste der 100 nach Umsatz größten Konzerne Europas aufgeführt. In diese haben es elf Versicherungsgruppen geschafft. Spitzenreiter ist mit 142,4 Milliarden Euro Beitragseinnahmen wie in der nationalen Rangliste die Allianz, gefolgt von der Axa (15.7.2020).

 
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